Der Wandel in der Landwirtschaft ist unausweichlich

Ein Kommentar von BZ-Redaktor Christoph Aebischer zur Initiative «Für Ernährungssouveränität».

Christoph Aebischer@cab1ane

Niemand wählt gern zwischen Pest und Cholera. Glaubt man am Dienstag gefallenen Worten im Nationalrat, stehen die Bauern genau vor diesem Dilemma: Ein «tödlicher» Wettbewerb mit dem Ausland führt zu einem forcierten Bauernsterben. Ebenso untauglich ist der Gang in die vollständige Abschottung. Herbeigeführt hat diese erbarmungslose Ausgangslage der Bundesrat. Er brachte Anfang November seine eigene Vision als Alternative zur kompromisslosen Volksinitiative «Für Ernährungssouveränität» ins Spiel. Während der Bundesrat vorschlägt, dass die Agrarzölle stark sinken sollen, will die Volksinitiative den Grenzschutz auf immer und ewig in der Ver­fassung festschreiben. Davon hält der Bundesrat nichts.

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