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Vordertür bleibt zuBerner Verkehrsbetriebe schützen Buschauffeure

Mehrere Berner Verkehrsbetriebe ergreifen zum Schutz ihres Personals Massnahmen gegen das Coronavirus. Die Vordertür bleibt geschlossen. Fahrgäste und Chauffeure werden getrennt.

So weist der RBS die Passagiere auf eine mögliche Ansteckungsfahr durch das Coronavirus  hin.
So weist der RBS die Passagiere auf eine mögliche Ansteckungsfahr durch das Coronavirus hin.
Foto: Twitter.com/rbs

Zum Schutz des Fahrpersonals gegen den Coronavirus bleibt in Bern und Biel die vorderste Türe der öffentlichen Busse geschlossen. Zudem werden Haltestangen und Türdrücker in den Fahrzeugen vermehrt gereinigt.

Die Fahrgäste werden gebeten, beim Ein- und Aussteigen die hinteren Türen zu benutzen, teilten die Verkehrsbetriebe Biel am Mittwoch mit. In Biel wird zusätzlich die erste Sitzgelegenheit beim Fahrerarbeitsplatz abgesperrt. Plakate weisen auf den empfohlenen Mindestabstand hin.

Bernmobil schliesst Tür ebenfalls

In Bern wird ebenfalls im Verlaufe des Mittwochs die vorderste Türe der Busse geschlossen, teilte Bernmobil-Sprecher Rolf Meyer auf Anfrage mit. Damit könne der empfohlene Abstand zum Fahrpersonal eingehalten werden.

Beide Verkehrsbetriebe haben die Reinigung und Desinfektion der Fahrzeuge intensiviert, wie sie schreiben. Besonders im Fokus stünden exponierte Flächen wie Haltestangen, Türtasten und Billettautomaten. Weitere Massnahmen würden aufgrund der Entwicklung laufend geprüft.

RBS «trennt» Passagiere und Buschauffeure

Auch beim RBS bleibt die vordere Bustür geschlossen, wie dieser auf Twitter mitteilt. Zudem versperrt ein Band mit einem Hinweisschild den Zugang zum Buschauffeur. Der RBS schreibt: «Damit alle gesund ans Ziel kommen, bitten wir Sie, soweit möglich, Abstand zu halten.» Ab sofort werden im Bus keine Tickets mehr verkauft. Passagiere sollen diese am Automaten, am Schalter oder übers Handy (nach) lösen.

(tag/sda)