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Stadtrat muss noch zustimmenBerner Stadtregierung für Fusionsverhandlungen mit Ostermundigen

Der Stadtberner Gemeinderat will mit den Nachbargemeinden, allen voran Ostermundigen, Verhandlungen über eine Gemeindefusion aufnehmen. Er beantragt dem Stadtrat, diesem Vorhaben zuzustimmen.

Die Berner Stadtregierung will mit der Nachbargemeinde Ostermundigen über eine Gemeindefusion verhandeln.
Die Berner Stadtregierung will mit der Nachbargemeinde Ostermundigen über eine Gemeindefusion verhandeln.
Foto: Keystone/Gaetan Bally

Der Stadtberner Gemeinderat will mit den Nachbargemeinden, allen voran Ostermundigen, Verhandlungen über eine Gemeindefusion aufnehmen. Er beantragt dem Stadtrat, diesem Vorhaben zuzustimmen.

Ostermundigen hat sich jüngst für die Aufnahme von Fusionsverhandlungen ausgesprochen. Im Rahmen des Projektes «Kooperation Bern» haben die Gemeinden Bern, Bolligen, Bremgarten, Frauenkappelen, Kehrsatz und Ostermundigen eine Machbarkeitsstudie erarbeiten lassen. Im vergangenen Februar wurden deren Resultate präsentiert.

Am weitesten fortgeschritten sind die Verhandlungen mit Ostermundigen. Im Dezember 2020 entscheiden die beiden Gemeindeparlamente, ob sie auf die Fusionsverhandlungen eintreten wollen.

Die vier anderen Projektgemeinden fällen ihre Grundsatzentscheide im ersten Quartal 2021. Auch für andere Nachbargemeinden, die sich bisher gegen eine Fusion ausgesprochen haben, soll nochmals ein Zeitfenster geöffnet werden, um sich zu beteiligen.

Allerdings dürfe dadurch der Fahrplan für die Fusion zwischen Bern und Ostermundigen nicht beeinträchtigt werden, heisst es in einer Mitteilung des Stadtberner Gemeinderats vom Donnerstag.

Nebst dem Antrag zur Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der Gemeinde Ostermundigen und allenfalls weiteren Projektgemeinden legt der Gemeinderat dem Stadtrat einen Antrag für einen Kredit vor. Dieser umfasst einen Betrag von 2,11 Mio. Franken und dient zur Finanzierung der Fusionsverhandlungen und der Erarbeitung eines Fusionsvertrags.

sda/tag