Zum Hauptinhalt springen

Zügige Planung angestrebtBerner Stadtrat will weiterhin ein Beachcenter haben

Geht es nach dem Stadtrat, soll Bern auch künftig über ein Beachcenter verfügen. Er überwies am Donnerstag eine entsprechende Motion mit 53 zu 4 Stimmen.

Das Beachcenter im Weissenbühl gibt es seit 13 Jahren. Wo sich das Center künftig befinden wird, ist noch nicht klar.
Das Beachcenter im Weissenbühl gibt es seit 13 Jahren. Wo sich das Center künftig befinden wird, ist noch nicht klar.
Foto: Christian Pfander

In der Stadt Bern soll es weiterhin ein Beachcenter geben, sei es im Weissenbühlquartier, im Weyermannshaus oder anderswo. Dieser Meinung ist der Stadtrat. Mit 53 zu 4 Stimmen überwies er am Donnerstag eine Interfraktionelle Motion.

Das Beachcenter Bern für das Volleyballspiel auf Sand befindet sich heute auf dem Goumoënsmatte-Areal im Weissenbühlquartier. Dort soll bekanntlich eine neue Schul- und Sportanlage mitsamt öffentlicher Grünanlage entstehen. Der Stadtrat hatte im Sommer 2019 den Projektierungskredit bewilligt.

Zuerst war geplant, das Beachcenter mit der Schulnutzung zu kombinieren. Doch dagegen gab es Widerstände aus Politik und Bevölkerung. Deshalb suchte der Gemeinderat nach Alternativen. Fündig wurde er im Weyermannshaus, auf einer städtischen Parzelle östlich des Autobahnviadukts.

Die Planungen sollen zügig vorangetrieben werden, wie Sportdirektorin Franziska Teuscher (Grünes Bündnis) im Rat versprach. Das Parlament stärkte ihr mit der Überweisung der Motion den Rücken.

Die Motionäre betonten, das vom Verein Beachvolley Bern seit 2007 betriebene Center sei ein wichtiger Bestandteil der Sportstadt. Dieser Meinung seien auch über 3000 Personen, die sich auf dem Petitionsweg für den Erhalt des Zentrums eingesetzt hätten.

Die Motion lässt offen, wo sich das Beachcenter künftig befinden soll. Für den Fall, dass sich der Standort Weyermannshaus nicht umsetzen liesse, hat der Gemeinderat einen Plan B parat. Dann käme das Gaswerkareal als Standort ins Spiel.

chh/sda