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Neues Angebot für geistig behinderte Kinder

Eine neue Interventionsgruppe im Münchenbuchser Sonderschulheims Mätteli kümmert sich um geistig behinderte Kinder in Not.

Das Sonderschulheim Mätteli in Münchenbuchsee.
Das Sonderschulheim Mätteli in Münchenbuchsee.
zvg

Für geistig oder mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche im Kanton Bern gibt es ein neues Angebot. Geraten sie in eine Krise, kümmert sich neu die Kriseninterventionsgruppe (KIG) des Münchenbuchser Sonderschulheims Mätteli um sie.

Am Montag sind in Münchenbuchsee die Räumlichkeiten der KIG eingeweiht worden. Die Gruppe kann sich laut einer Mitteilung des Sonderschulheims an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr um sechs Kinder oder Jugendliche kümmern. Der Aufenthalt in den für die KIG vorgesehenen Räumen ist auf sechs bis acht Wochen befristet.

Im Auftrag der kantonalen Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) baute das Heim die KIG auf. GEF-Vorsteher Philippe Perrenoud war am Montag denn auch bei der Eröffnung der KIG-Räumlichkeiten dabei. Der Berner Regierungsrat sagte, der Kanton Bern fülle damit eine Versorgungslücke.

Laut der Präsidentin des Stiftungsrats des Mätteli-Heims, Gabriella Flückiger, wird die KIG zusammen mit anderen Angeboten den Bestand und die Weiterführung der Münchenbuchser Institution sichern. Diese besteht seit 1967 und bietet heute rund 75 Plätze für Kinder und Jugendliche mit geistiger oder mehrfacher Behinderung an.

Die neue KIG wurde in enger Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) aufgebaut.

(SDA)

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