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Kantone teilen sich KostenBern und Uri sanieren den Sustenpass-Tunnel

Die Kantone Uri und Bern sanieren gemeinsam den Sustenpass-Tunnel. Bereits ab 14. Juni sollen Passstrasse und Tunnel für den Verkehr öffnen.

Eine Tafel bei der Sustenpassstrasse erinnert an die Internierten, die während des 2. Weltkriegs die Verbindungsstrasse zwischen Bern und Uri erstellten - nun wird der Tunnel auf der Passhöhe saniert. (Archivbild)
Eine Tafel bei der Sustenpassstrasse erinnert an die Internierten, die während des 2. Weltkriegs die Verbindungsstrasse zwischen Bern und Uri erstellten - nun wird der Tunnel auf der Passhöhe saniert. (Archivbild)
Foto: Keystone

Der 325 Meter lange Tunnel auf der Sustenpasshöhe wird saniert. Die Kosten von 3,3 Millionen Franken teilen sich die beiden Kantone Bern und Uri. Meldet sich bis dahin nicht der Winter zurück, öffnen Passstrasse und Tunnel bereits ab 14. Juni für den Verkehr.

Ursprünglich war der Baubeginn für Anfang Juni und die Passöffnung erst für den 26. Juni geplant. Doch der schneearme Winter machte es möglich, dass die Sanierungsarbeiten bereits aufgenommen wurden, wie der Kanton Bern am Dienstag mitteilte.

Ab 14. Juni soll der Tunnel einspurig befahrbar sein. Nach der Passöffnung folgen der Einbau einer Abdichtung sowie des Beton-Innengewölbes. Abgeschlossen wird die Tunnelsanierung dann im Jahre 2021.

Die 1946 eröffnete Sustenpassstrasse war während des 2. Weltkriegs durch Internierte gebaut geworden. Als Übergang aus dem Aaretal ins Tal der Reuss stellt der Susten eine jahrhundertealte Querverbindung zwischen den Alpenübergängen Grimsel und Gotthard dar.

SDA