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IT-Analyse empfiehlt NeustartBase4Kids wird für Franziska Teuscher zum Debakel

Kein Abbruch, aber ein Neustart unter neuem Namen: So lautet die Empfehlung der IT-Firma, die die Probleme bei der Berner Lernplattform untersucht hat. Die Mehrkosten bleiben ungenannt.

Der Einsatz von Informatik an den Schulen hat so seine Tücken. Diese Erfahrung macht zurzeit auch die Stadt Bern.
Der Einsatz von Informatik an den Schulen hat so seine Tücken. Diese Erfahrung macht zurzeit auch die Stadt Bern.
Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Nun liegt die Analyse zu den nicht abreissenden Problemen bei der Berner Lernplattform Base4Kids vor – und der Befund der beauftragten IT-Firma zum «Leuchtturmprojekt» von Bildungsdirektorin Franziska Teuscher (GB) fällt brutal ernüchternd aus.

Zwischen den Lehrpersonen, dem Stadtberner Schulamt und dem Entwickler der Plattform, der Firma Abraxas, bestehe «ein grosser Graben», heisst es im Bericht. Und noch deutlicher: «Das Vertrauen der Lehrerschaft in die Lösung ist stark beschädigt beziehungsweise zerstört.»

Der Grundansatz der Lernplattform und die verwendeten iPads seien zwar gut, halten die IT-Fachleute fest. Umsetzung, Nutzerfreundlichkeit sowie die einzelnen Lern-Apps seien aber klar ungenügend. Damit bestätigt der Bericht die Hauptkritikpunkte der Lehrerschaft. Weil die negativen Rückmeldungen nicht abrissen, hatte Teuscher bei Base4Kids die Notbremse gezogen und die externe IT-Firma hinzugezogen.

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