Zum Hauptinhalt springen

Teilverstaatlichung in ItalienBenettons müssen sich aus Autobahngeschäft zurückziehen

Der Einsturz der Morandi-Autobahnbrücke in Genua hatte den Streit zwischen der Industriellen-Dynastie und dem Staat angefacht.

Benettons könnten kleinen Anteil behalten

Der im Bau befindliche neue Ponte Morandi am Samstag, 11. Juli 2020.

Was macht die Allianz?

oli/sda

1 Kommentar
    Marc-Reto Wirth

    Ein richtiger Entscheid der Italienischen Regierung.

    Der fatale Brückeneinsturz, verursacht durch mangelnde Risiko-Kontrollen und ungenügende, (grob)-fahrlässige Unterlassung von notwendigen Unterhaltsarbeiten, zu verantworten durch die privaten Besitzer, die Italienische Unternehmerfamilie Benetton als Kernaktionäre, haben gezeigt, dass das privatwirtschaftliche Modell bei « öffentlichen » , sicherheitsrelevanten Verkehrsinfrastrukturen ungeeignet ist, da die Minimierung oder gar Unterlassung von notwendigen Unterhalts-/ und Renovationskosten häufig Bestandteil des Profitmaximierungsmodells sind - wobei im Fall des Brückeneinsturzes in Neapel - auch die staatlichen Aufsichtsinstanzen und deren zuständigen Beamten nicht unschuldig sind, da diese ihrer diesbezüglichen Pflicht nur ungenügend nachgekommen sind.