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Sport-News heute+++ WM-Platz 13 für Cologna über 15 km +++ Golubic weiter +++ Schweizerin holt an Junioren-Biathlon-WM zweimal Gold

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Langlauf: WM-Platz 13 für Cologna über 15 km

Es war wie fast immer in diesem Winter für Dario Cologna: Nach schnellem Start baute er sukzessive ab. Damit blieb ihm an der WM in seiner Paradedisziplin, den 15 km Skating im Einzelstart, letztlich Rang 13 – 1:13 Minuten hinter dem überragenden Norweger Hans Christer Holund.

«Hopp»-Rufe für Cologna von einem Deutschen

Cologna halfen auch die Anfeuerungsrufe aus einem fremden Lager nichts: Deutschlands Teamchef Peter Schlickenrieder jubelte dem Bündner im Rennen lautstark zu — und stiess damit in seinem Land auch auf Unverständnis. «Komm, hopp, auf jetzt», hat Schlickenrieder gebrüllt, als Cologna an ihm vorbeilief. Der Deutsche musste sich dann gegenüber ZDF erklären und begründete: «Dario ist ein Vorzeigeathlet. Wir haben eine gute Kooperation mit der Schweiz, sind sehr gut befreundet, und da hilft man sich natürlich.»

Dario Cologna war bester Schweizer, verpasste über 15 km Skating aber die Top Ten.
Dario Cologna war bester Schweizer, verpasste über 15 km Skating aber die Top Ten.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Grosser Geschlagener war am Mittwoch Dauersieger Alexander Bolschunow, der in den letzten Kilometern für seine Verhältnisse regelrecht einbrach und sich mit Platz 4 begnügen musste. Altmeister Martin Sundby (36) wurde bei seinem wohl letzten WM-Rennen je Siebter. (cb/dpa)

Biathlon: Zweimal Gold an der Junioren-WM für Baserga

Amy Baserga aus Einsiedeln ist die grosse Figur an den Junioren-Weltmeisterschaften in Obertilliach (Osttirol): Die Schweizerin, die im September 21 Jahre alt wird, gewann mit fehlerfreiem Schiessen zuerst im Sprint Gold, tags darauf traf sie in der Verfolgung 19 von 20 Scheiben und holte souverän ihren zweiten Titel. Zum Auftakt der WM hatte sie im Einzelwettkampf Rang 4 belegt.

Die Schwyzerin Amy Baserga glänzt an der Junioren-WM der Biathleten.
Die Schwyzerin Amy Baserga glänzt an der Junioren-WM der Biathleten.
Foto Lukas Huter (Keystone/APA)

Baserga absolviert die Spitzensport RS und hat nun bei Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften sechs Podestplätze vorzuweisen. Dazu gewann sie im Weltcup der Juniorinnen im letzten Winter die Gesamtwertung sowie die kleinen Kristallkugeln in der Verfolgung und im Einzel. (jch)

Tennis: Golubic zieht in Lyon in den Achtelfinal ein

Erlösung für Viktorija Golubic: Erstmals seit fast anderthalb Jahren hat die 28-jährige Schweizerin wieder eine Partie auf WTA-Stufe gewinnen können. Beim Indoor-Turnier in Lyon siegte sie in der ersten Runde gegen Vera Lapko 5:7, 6:4, 6:3. Nach dem verlorenen Startsatz war es für die Zürcherin (WTA 129) gegen die Weissrussin (WTA 199) in über zwei Stunden aber ein hartes Stück Arbeit. Damit ist neben Stefanie Vögele eine weitere Schweizerin noch am Turnier dabei. Im Achtelfinal trifft Golubic am Donnerstag auf die Französin Caroline Garcia (WTA 47), Vögele spielt gegen die Spanierin Paula Badosa (WTA 73). (lai)

Ski alpin: Schweizer im ersten Abfahrtstraining verhalten

Beim ersten Abfahrtstraining in Saalbach-Hinterglemm setzte noch kein Schweizer ein Ausrufezeichen. Bester Swiss-Ski-Athlet war Stefan Rogentin auf dem 15. Rang. Der 26-jährige Bündner verlor 0,96 Sekunden auf den Trainingsschnellsten Matthias Mayer aus Österreicher. Die anderen Schweizer liessen es gemächlich angehen: Carlo Janka wurde 20., Marco Odermatt fuhr auf den 25. Rang und Mauro Caviezel und Ralph Weber folgen direkt hintereinander auf dem 29. und 30. Rang. Beat Feuz, Leader in der Disziplinenwertung, zeigte sich im Training gewohnt defensiv und klassierte sich mit über zwei Sekunden Rückstand auf dem 36. Rang. In Saalbach werden am Freitag und Samstag zwei Abfahrten gefahren und am Sonntag findet ein Super-G statt. (lai)

Beat Feuz klassierte sich ausserhalb der Top 30.
Beat Feuz klassierte sich ausserhalb der Top 30.
Foto: Johann Groder (Keystone/APA)
Ski alpin: Schweizer holt Super-G-Bronze an der Junioren-WM

Die Junioren-WM der Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer in Bansko startete für die Schweizer mit einem Podestplatz: Der 20-jährige Gaël Zulauf gewann im Super-G die Bronzemedaille. Von Gold und vom italienischen Sieger Giovanni Franzoni trennten den Waadtländer lediglich fünf Hundertstel. Am Donnerstag steht in Bulgarien dann der Riesenslalom der Männer auf dem Programm.

Skispringen: Positiver Corona-Test bei Star Granerud, Italien zieht sich zurück

Norwegens Skisprungstar Halvor Egner Granerud ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Darüber sei das Skisprungteam am Mittwochmorgen informiert worden, teilte der norwegische Skiverband mit. «Ich bin ziemlich traurig, fühle mich aber völlig okay mit leichteren Symptomen», wurde der 24-Jährige in einer Verbandsmitteilung zitiert. Die WM in Oberstdorf ist damit für den 24-Jährigen aller Voraussicht nach vorbei.

Granerud ist der mit Abstand beste Skispringer dieses Winters. Nach elf Saisonsiegen ist ihm das Gelbe Trikot des Gesamtführenden im Weltcup quasi nicht mehr zu nehmen. Bei den Grossereignissen wie der Vierschanzentournee oder dem WM-Auftakt in Oberstdorf blieb er aber klar hinter den hohen Erwartungen zurück. Auch für das WM-Einzel auf der Grossschanze am Freitag galt Norwegens bester Flieger als Topfavorit auf Gold.

Zudem wurden zwei weitere Mitarbeiter des italienischen Skisprung-Teams positiv getestet, woraufhin die Delegation entschied, die gesamte Mannschaft von der WM zurückzuziehen. (dpa)

Snooker: Siebenfacher Weltmeister Hendry verliert bei Comeback

Snooker-Ikone Stephen Hendry hat sich trotz der Niederlage bei seinem Comeback nicht unzufrieden mit seinem ersten Auftritt seit 2012 gezeigt. Der siebenfache Weltmeister verlor am Dienstagabend bei den Gibraltar Open in der ersten Runde 1:4 gegen Matthew Selt. «Ich habe nichts Leichtes verschossen. Matt hat fantastisch gespielt», sagte der 52-jährige Hendry, der ab dem Ende der 1980er-Jahre lange der dominierende Profi bei der Billard-Variante war. Seinen letzten WM-Titel holte er 1999. (dpa)

Eishockey: Niederreiter besiegt Josi im Direktduell

Die Carolina Hurricanes holten sich gegen die Nashville Predators ihren dritten Sieg in Serie. Das Team vom Bündner Nino Niederreiter gewann 4:2 gegen Roman Josis Nashville. Beide Schweizer blieben ohne Skorerpunkte, besonders für Josi wäre ein Erfolgserlebnis in diesem Spiel besonders wichtig gewesen: Seine Mannschaft erzielte die beiden Tore erst im letzten Drittel, zuvor fehlte die Durchschlagskraft gänzlich.

Nico Hischier, neuer Captain der New Jersey Devils, fiel indes zum zweiten Mal in Folge aus. Bei der 1:2-Niederlage gegen die New York Islanders fehlte der Walliser, nachdem er am vergangenen Wochenende von einem Puck am Kopf getroffen worden war. (lai)

Basketball: Capelas Hawks gewinnen nach Trainerentlassung

Am Dienstag war der Trainer der Atlanta Hawks, Lloyd Pierce, entlassen worden. Einen Tag später zeigte die Mannschaft mit dem Genfer Clint Capela unter Interimstrainer Nate McMillan bereits eine Reaktion: Hatte sie zuvor sieben der letzten zehn Spielen verloren, fuhr Atlanta diesmal einen 94:80-Sieg gegen Miami Heat ein. Der Genfer Capela erzielte dabei 10 Punkte und war in der starken Verteidigung für 17 Rebounds zuständig. Damit fügten die Hawks Miami die erste Niederlage nach sechs Siegen in Serie zu.

Der Schweizer Clint Capela kam auf 17 Rebounds und 10 Punkte.
Der Schweizer Clint Capela kam auf 17 Rebounds und 10 Punkte.
Foto: Wilfredo Lee (Keystone/AP Photo)

Im NBA-Spitzenspiel verloren die Los Angeles Lakers gegen die Phoenix Suns. Der personell gebeutelte Titelverteidiger unterlag 104:114 und kassierte die elfte Niederlage der Saison. Die Suns haben nun nur noch einen Sieg weniger auf dem Konto. Die Lakers mussten wie schon seit längerem auf Anthony Davis verzichten, zudem fehlten Center Marc Gasol und Kyle Kuzma. (lai/dpa)

Tennis: Bencic chancenlos gegen Keys

Nur drei Tage nach ihrer Finalniederlage im südaustralischen Adelaide gegen Iga Swiatek hat Belinda Bencic ihr Startspiel in Doha verloren. Die St. Gallerin (WTA 12) unterlag am WTA-500-Turnier der US-Amerikanerin Madison Keys (WTA 19), die erstmals seit Ende September wieder einen Match auf der Tour bestritt, 4:6, 1:6.

Bencic hat nun ein paar Tage Zeit, um sich zu erholen. Am Sonntag beginnt das Turnier in Dubai, wo sie 2019 den Titel holte und im Vorjahr in Runde 1 ausschied. (kai)

Tennis: Wawrinka scheitert an Chatschanow

Das ATP-500-Turnier von Rotterdam endete für Stan Wawrinka (ATP 20) bereits mit der 1. Runde. Der Champion von 2015 unterlag Karen Chatschanow (ATP 21) nach eineinhalb Stunden 4:6, 5:7. Während der 35-jährige Vaudois keine seiner drei Breakchancen nutzte, verwertete der Russe zwei seiner fünf Breakbälle und stellte im Head-to-Head auf 2:2.

Schon am Australian Open war Wawrinka früh ausgeschieden, damals verlor in der 2. Runde gegen den Ungarn Marton Fucsovics. (kai)

Leichtathletik: Wicki muss auf Hallen-EM verzichten

Silvan Wicki muss auf die Teilnahme an der Hallen-EM im polnischen Tolun (4. bis 7. März) verzichten. Der Sprinter vom STV Aarau hat seit seinem Schweizer Rekord (6,59 s) über 60 m an den nationalen Hallenmeisterschaften in Magglingen vom vorletzten Samstag Beschwerden in der Kniekehle. Mit Blick auf die Freiluftsaison möchte der 26-Jährige kein Risiko eingehen. (tzi)

Hat sich in Magglingen beim Lauf zum Schweizer Rekord verletzt: Sprinter Silvan Wicki.
Hat sich in Magglingen beim Lauf zum Schweizer Rekord verletzt: Sprinter Silvan Wicki.
Foto: athletix.ch

Ski/Snowboard: Swiss-Ski will WM 2025

Swiss-Ski bewirbt sich gemeinsam mit St. Moritz/Engadin als Ausrichter der Ski-Freestyle- und Snowboard-WM 2025. Das entsprechende Dossier sei am Montag eingereicht worden, teilte der Verband mit.

Die Welttitelkämpfe werden Anfang Juni anlässlich der Kalender-Konferenz der FIS in Slowenien vergeben. (kai)

Snowboard: Schweizer enttäuschen auch im Parallel-Slalom

Die Schweizer Alpin-Snowboarder blieben an der WM im slowenischen Rogla auch im Parallel-Slalom unter den Erwartungen. Wie schon tags zuvor im Parallel-Riesenslalom gewann nur ein Swiss-Ski-Athlet eine K.-o.-Runde. Dario Caviezel setzte sich gegen Landsmann Nevin Galmarini durch, ehe er im Viertelfinal an Benjamin Karl, dem neuen Weltmeister aus Österreich, scheiterte.

Bei den Frauen hatten Titelverteidigerin Julie Zogg, Jessica Keiser und Patrizia Kummer die Qualifikation überstanden, schieden aber alle im Achtelfinal aus. Gold ging an die 17-jährige Russin Sofia Nadyrschina, die am Montag bereits Silber gewonnen hatte. (kai)

Tennis: Vögele im Achtelfinal

Stefanie Vögele hat ihr Auftaktspiel am WTA-250-Turnier in Lyon nach hartem Kampf gewonnen. Die Weltnummer 122 schlug die um sechs Plätze schlechter klassierte Rumänin Irina Bara nach knapp drei Stunden 7:6 (7:3), 6:7 (5:7), 6:3.

Im Achtelfinal trifft die 30-jährige Aargauerin auf die Spanierin Paula Badosa (WTA 73). (kai)

Langlauf: Johaug holt WM-Gold

Langläuferin Therese Johaug hat ihr zwölftes WM-Gold eingefahren und ist über die Langstrecke weiterhin nicht zu schlagen. Die 32 Jahre alte Norwegerin siegte am Dienstag in Oberstdorf souverän über die zehn Kilometer in der freien Technik und sicherte sich damit ihren zweiten Titel im Allgäu. Die beiden Schwedinnen Frida Karlsson (54 Sekunden Rückstand) und Ebba Andersson (1:06 Minuten) hatten gegen Johaug keine Chance, sicherten sich aber Silber und Bronze. Schweizerinnen waren keine am Start. (dpa)

Snowboard: Kreuzbandriss bei Burgener

Kreuzband gerissen, Saison vorbei – und das zwei Wochen vor der WM: Pat Burgener hat sich vergangene Woche beim Training in Leysin am Knie verletzt und wurde am Sonntag bereits operiert, wie Swiss-Ski mitteilte. «Es ist wirklich schwer, diese Verletzung zu akzeptieren. Aber ich werde stärker zurückkommen. Ich hatte schon einmal eine Knieverletzung und weiss genau, was ich tun muss, um in Peking 2022 auf dem Podium zu stehen», sagt Burgener.

Der 26-jährige Walliser Halfpipe-Spezialist, der auch Musiker ist, will die snowboardfreie Zeit nun nutzen, um sein Debütalbum aufzunehmen. (kai)

Pferdesport: Turniere abgesagt wegen Herpes-Virus

Wegen der rasanten Verbreitung eines aggressiven Herpes-Virus (EHV-1) bei Pferden hat der Weltverband FEI in zehn europäischen Ländern alle internationalen Turniere abgesagt. Diese Regelung gilt zunächst bis am 28. März.

Mehrere Pferde sind nach FEI-Angaben bereits am Virus gestorben. «Der Ausbruch ist wahrscheinlich der schlimmste seit vielen Jahrzehnten in Europa», sagte Generalsekretärin Sabrina Ibáñez in einer Mitteilung.

Begonnen hat das Infektionsgeschehen bei einer Turnierserie in Valencia. Alle Pferde, die seit dem 1. Februar dort im Einsatz waren, sind vorerst für weitere Turnierteilnahmen gesperrt, bis sie negativ auf EHV-1 getestet worden sind.

Laut dem Schweizer Verband sind mehrere Schweizer Pferde aus Valencia heimgekehrt und müssen nun wegen der Inkubationszeit von sechs bis zehn Tagen strengstens überwacht werden. (dpa/kai)

NHL: Carolina siegt nach Verlängerung

Es brauchte den Pass von Nino Niederreiter, damit Carolina gegen die Florida Panthers überhaupt die Verlängerung erzwingen konnte. Der Schweizer Stürmer fand 93 Sekunden vor Spielschluss beim Stand von 1:2 Vincent Trocheck, der ausgleichen konnte. In der Verlängerung erzielte dann Martin Necas den Siegtreffer — Carolina ist dank diesem Sieg aktuell das viertbeste Team der Liga.

Eine Niederlage nach Verlängerung einstecken musste Minnesota. Die Wild verlor mit Kevin Fiala gegen Las Vegas trotz zwischenzeitlicher 4:2-Führung 4:5.

Erfolgreich verlief die NHL-Runde für Timo Meier. Der Ostschweizer steuerte beim 6:2-Sieg seiner San José Sharks gegen Colorado gleich drei Assists bei. Obwohl, ganz so klar ist das nicht, denn beim 3:2-Führungstreffer (nach 0:2-Rückstand) leitete Meier den Angriff ein und schien ihn auch selber zu verwerten. Offiziell wertet die NHL den Treffer (noch) als Eigentor, weshalb er Meiers Teamkollege Rudolf Balcers zugeschrieben wird - er war zuletzt am Puck.

Weitere Resultate: Ottawa Senators - Calgary Flames 5:1. Edmonton Oilers - Toronto Maple Leafs 0:3. Anaheim - St. Louis 4:5. Winnipeg - Vancouver 0:4. (fas)

American Football: Watt nach Arizona

Die Arizona Cardinals haben unerwartet einen der besten Abwehrspieler in der NFL verpflichtet. JJ Watt kommt von den Houston Texans, bei denen er seinen Vertrag zuletzt aufgelöst hatte. Der 31-Jährige ist einer der Defensiv-Stars der Liga und wurde in seiner Karriere drei Mal als bester Abwehrspieler der NFL ausgezeichnet. Er spielte seit der Saison 2011 bislang ausschließlich für die Texans. In Arizona trifft er auf seinen ehemaligen Mitspieler DeAndre Hopkins sowie Quarterback Kyler Murray. Die Cardinals waren seit der Saison 2015 nicht mehr im Playoffs und wollen diese Serie in der kommenden Spielzeit unbedingt beenden. (dpa)