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Härtefallregelung des Bundes«Belohnt wird, wer auf Pump gelebt hat»

Die Reisebranche wurde vom Bund klar als Härtefall anerkannt. Doch nun die Enttäuschung: Reisebüros, die vorsichtig wirtschafteten, erhalten vom Kanton Absagen für Entschädigungen.

Ist konsterniert über die Ablehnung seines Antrags auf À-fonds-perdu-Beiträge: René Bättig, Besitzer von Rolf Meier Reisen in Schaffhausen.
Ist konsterniert über die Ablehnung seines Antrags auf À-fonds-perdu-Beiträge: René Bättig, Besitzer von Rolf Meier Reisen in Schaffhausen.
Foto: zvg

«Der Frust ist riesig», sagt Unternehmer René Bättig. Der Besitzer von Rolf Meier Reisen in Schaffhausen hat vom Kanton diese Woche einen unerfreulichen Brief bekommen: Das Volkswirtschaftsdepartement hat seinen Antrag auf Härtefallentschädigung abgelehnt. Damit hatte Bättig nicht gerechnet. Gemäss Verordnung des Bundes gilt als Härtefall, wer einen Umsatz ausweist, der mehr als 60 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Bättigs Einnahmen lagen im letzten Jahr 85 Prozent darunter.

Doch für Anträge und Auszahlungen der Härtefallgelder sind die Kantone zuständig. Und in Schaffhausen sieht man Bättigs Firma offenbar nicht als krank genug an für die Zahlung von À-fonds-perdu-Beiträgen.

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