Belgischer Pharmakonzern hat in Bulle Grosses vor
UCB möchte im freiburgischen Bulle seine Biotech-Produktion ausbauen. Dieser Schritt ist dem belgischen Pharmaunternehmen viel Geld wert.
Grossinvestition im freiburgischen Bulle: Der belgische Pharmakonzern UCB baut seine dortige Produktionsanlage bis 2015 für insgesamt 250 Millionen Euro aus. UCB will in Bulle die Produktionskapazität für sein wichtigstes Medikament erweitern.
Die existierende Anlage in Bulle sei der richtige Standort und die kosteneffektivste Lösung, um eine eigene Biotech-Produktion aufzubauen, teilte UCB am Mittwoch in einem Communiqué mit. Die neue Anlage soll in zwei Schritten gebaut werden und bis 2015 betriebsbereit sein.
«Wunderbares Weihnachtsgeschenk»
Mit dem Ausbau dürften 120 bis 140 neue Arbeitsplätze entstehen. «Das ist ein wunderbares Weihnachtsgeschenk für den Kanton Freiburg und für das Personal», sagte Staatsrat Beat Vonlanthen am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Der Ausbau werde den gesamten Wirtschaftsstandort stärken.
UCB ist seit 1995 im Kanton Freiburg ansässig und beschäftigt dort heute bereits über 200 Personen. Der Konzern habe auch Standorte in anderen europäischen und asiatischen Ländern in Erwägung gezogen, sich aber dann für Bulle entschieden, schreibt der Freiburger Staatsrat in einer Mitteilung.
UCB ist ein in Belgien angesiedeltes Pharmaunternehmen, das sich auf die Entwicklung von Medikamenten gegen Krankheiten des Immunsystems und des zentralen Nervensystems spezialisiert. UCB beschäftigt in 40 Ländern 8000 Personen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen 3,1 Milliarden Euro Umsatz.
SDA/mrs
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