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Bahn frei für Sechsersessel

Der veraltete Jochpasslift soll von einer Zweier- auf eine Sechser-Sesselbahn umgestellt werden.
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Die 1975 gebaute und 1994 um­gebaute Sesselbahn Engstlenalp–Jochpass ist veraltet. Die Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG will die heutige ­Zweiersesselbahn durch eine Sechsersesselbahn mit einer Stundenleistung von 2400 Passagieren ersetzen. Die Bahn verkehrt im Sommer und im Winter.

Mit einer Verschiebung der Bergstation um 50 Meter nach Osten respektive der Talstation um 70 Meter nach Südosten wird die Lawinensicherheit verbessert. Die Fläche für die technische Beschneiung soll zurzeit nicht verändert werden. Eine Einsprache von Pro Natura konnte Anfang 2018 bereinigt werden. 47 anwesende Innertkirchler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger genehmigten an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung die beantragte Änderung der Überbauungsordnung ohne Diskussion.

Norbert Patt, CEO der Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG, erläuterte das Bauvorhaben, das hauptsächlich auf Innertkirchler Boden zu stehen kommt und rund zwölf Millionen Franken kosten wird. Er dankte Behörden und Bevölkerung für die speditive Behandlung des ­Antrages und bestätigte die bisherige Regelung, dass Gemeindebürger von Innertkirchen beim Engelberger Bahnunternehmen zum «Einheimischentarif» fahren können.

Komplex und unter Zeitdruck

«Die Bauzeiten im Hochgebirge sind sehr eingeschränkt – dank der um zwei Monate vorgezogenen ausserordentlichen Gemeindeversammlung sparen wir ein Jahr und hoffen, im Herbst 2019 die Bahn wieder dem Betrieb übergeben zu können», sagte Patt zum Zeitplan. Gebaut werden kann nur in den Sommermonaten und mit grossen logistischen Herausforderungen. Die Tiefbauarbeiten sollen im August 2018 gestartet werden, sobald dem Baugesuch alle Amtsstellen zugestimmt haben und die Einsprachen bereinigt sind.