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LeserkommentareAutorfahrer sind in den Städten nicht mehr erwünscht

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen. Unter anderen zum Umbau des Berner Bahnhofs.

Der Bahnhof Bern wird ausgebaut, dabei soll der Autoverkehr rund um das Aareal verringert werden.
Der Bahnhof Bern wird ausgebaut, dabei soll der Autoverkehr rund um das Aareal verringert werden.
Foto: Franziska Rothenbuehler

Zu Bern: «So soll der Verkehr um den Bahnhof fliessen»

Ich lasse den Stadtbewohnern ihre Stadt

Wir Autofahrer müssen uns wohl damit abfinden, dass wir mit dem Auto in den Städten nicht mehr erwünscht sind. Ich für meinen Teil habe das bereits und lasse den Stadtbewohnern ihre Stadt. Ich habe auch die Konsequenzen gezogen und zahle meine Steuern nun in einer anderen Gemeinde ausserhalb Berns. Ich ziehe nun weitere Konsequenzen und passe mein Konsumverhalten entsprechend an. Es gibt ja zum Glück noch Alternativen. Mal schauen, wie lange es geht bis die negativen Kommentare von denen kommen, welche gerne den 5-er und das Weggli möchten, sprich nur fordern: alles günstig oder gratis, subventioniert, Teilzeitarbeit, ruhig, tiefe Steuern, usw.Onlinekommentar von Fritz Burri

Es werden immer mehr Läden sterben

Es gibt Leute, die sagen, in der Stadt haben Autos nichts verloren. Das ist eine Meinung. Man kann aber auch sagen, in der Stadt haben Velos nichts verloren, denn es ist ja alles zu Fuss erreichbar. Aber eben, jeder ist sich selbst der nächste. Was aber sicher der Fall ist, es werden immer mehr Läden sterben. Man gibt ja den Onlinehändlern diese Chance. Wobei Bern braucht ja in Zukunft eh nur noch Secondhand-Wollpullover-Läden. Onlinekommentar von Daniela Valsecchi

Wir leben nicht mehr in den 1960er Jahren

Die Zeiten der Stadt fürs Auto ist nun mal vorbei. Wir leben nicht mehr in den 1960er Jahren. Städtebau und Verkehrsplanung für Menschen statt für Autos kommt endlich, wenn auch langsam, in der Schweiz an.Onlinekommentar von Claude Racine

Zum Thema Konzernverantwortungsinitiative: «Nur ja kein Wort über Menschenrechte»

Menschenrechte einhalten, sollte selbstverständlich sein

Warum nur hat die Wirtschaft solche Angst vor der Konzernverantwortungsinitiative? Kann es sein, dass unsere Wirtschaft ethisch und nachhaltig viel weniger gut aufgestellt ist, als bisher angenommen? Die Initiative verlangt ja nur, dass die Menschenrechte und internationale Umweltnormen überall eingehalten werden müssen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Kolonialismus sei es, wenn das Schweizer Recht für Vergehen von Schweizer Konzerne im Ausland gelten soll, wird behauptet. Für mich ist die Ausbeutung von Menschen und der Natur in Krisenregionen kolonialistisch. Wenn ich einen Vertrag mit einer Firma abschliesse, gilt als Gerichtsstand in der Regel der Ort des Firmensitzes. Würde man auch von Kolonialismus sprechen, wenn dieser beispielsweise in Deutschland wäre?Dora Kaiser, Thun
Zu «Kitas als Service public? ‹Unbedingt›»

Weiterer Schritt in Richtung eines Nanny States

Eine funktionierende Demokratie, gerade wenn es sich um die direkte Demokratie handelt, lebt nicht zuletzt von der Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Der Verlust an persönlicher Selbstbestimmung steigt in selbem Masse wie die Selbstverantwortung an den Staat verloren geht. Die finanziellen Folgen davon sehen wir bei den Hochsteuerländern die meist auch hoch verschuldet sind. Das Verantwortungsbewusstsein für oder ein Interesse an der Verwendung der Steuergelder ist dort weitgehend verloren gegangen. Es wird ja alles vom Staat bezahlt und was quasi gratis scheint, soll man gehörig ausschöpfen. Der Plan der SP, nun auch Kitas zu einem kostenlosen Service Public zu machen, ist nichts als ein weiterer Schritt in Richtung eines Nanny States. Je mehr der Staat all diese Funktionen übernimmt desto bequemer kann er das «Volk» steuern mittels einer immer mächtiger werdenden Bürokratie. Was das für eine echte Demokratie bedeutet bedarf keiner weiteren Erklärung. Werner E. Wiedmer, Biel

Zum Thema Maskentragen: «Riskante Behauptungen»

Die Praxis sieht ganz anders aus

Es ist wirklich riskant zu behaupten Masken seien lebensgefährlich. Ebenso riskant ist es, so zu tun, als ob die Maske kein Problem sei. Wer am Schluss des Artikels liest, was theoretisch wichtig ist, dem wird schnell klar, dass die Praxis ganz anders aussieht. Kaum eine Maske wird so verwendet wie nötig. Nicht erwähnt wird, welche Last die Maske für Menschen mit psychischen Problemen und für Menschen mit eingeschränktem Lungenvolumen ist. Die Ängste und Anfeindungen im Alltag schaffen zusätzlich Probleme in der Psyche des Menschen. Richard Cescatti, Belp