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Streit um VerkehrsregimeAutofreier Bahnhofplatz: Bremsmanöver der Agglo-Gemeinden


Die Stadt Bern will den Bahnhofplatz langfristig autofrei gestalten. Die Agglomerationsgemeinden pochen darauf, dass sie bei der Planung ein Mitspracherecht haben.

Streitobjekt Bahnhofplatz: Geht es nach der Stadtregierung, sollen in wenigen Jahren nur noch Velos, Bernmobil-Busse und Taxis über den Platz rollen.
Streitobjekt Bahnhofplatz: Geht es nach der Stadtregierung, sollen in wenigen Jahren nur noch Velos, Bernmobil-Busse und Taxis über den Platz rollen.
Foto: Christian Pfander 


In ihrem letzten Amtsjahr will die Stadtberner Verkehrsdirektorin Ursula Wyss (SP) die Arbeiten für einen autofreien Bahnhofplatz weiter vorantreiben. Wie wichtig ihr dieses Projekt ist, machte sie bereits vor einem Jahr klar, als sie die Verkehrsmassnahmen im Hinblick auf die Erweiterung des Bahnhofs Bern publik machte: «Reinen Durchgangsverkehr auf dem Bahnhofplatz soll es in Zukunft nicht mehr geben», sagte sie damals gegenüber dieser Zeitung. Sie kann sich dabei auf einen Entscheid des Stadtrats berufen. Dieser hatte den Gemeinderat im April 2018 beauftragt, bei den Planungsarbeiten für das Verkehrsregime rund um den umgebauten Bahnhof auch die Option vorzusehen, dass der Bahnhofplatz künftig autofrei wird.

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