Kräftige Investition in die Zukunft

Ohne Elektrifizierung erreichen die Autohersteller die Abgasvorgaben nicht mehr. Ford wird daher in den nächsten Jahren im grossen Stil in Hybrid- und Elektro­modelle investieren.

Der Transit Connect (im Bild als Taxi-Studie) ist eines von 13 Modellen,  die Ford in den nächsten fünf Jahren elektrifizieren will.

Der Transit Connect (im Bild als Taxi-Studie) ist eines von 13 Modellen, die Ford in den nächsten fünf Jahren elektrifizieren will. Bild: zvg

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Der Ford F-150 – ein gigantischer, unsinniger Pick-up aus unserer Sicht, doch seit über 30 Jahren das meistverkaufte Fahrzeug in den USA. Alle 29 Sekunden wird einer verkauft, nonstop. Sogar er wird in den nächsten Jahren elektrifiziert und als Hybridversion angeboten werden, genauso wie der legendäre Mustang auch. Ford will nämlich in den nächsten fünf Jahren 13 Modelle mit elektrifizierten Antrieben auf den Markt bringen.

In Europa wird es 2019 das leichte Nutzfahrzeug Transit Custom als Plug-in-Hybrid geben, und auch ein komplett neu entwickeltes Modell mit rein batterieelektrischem Antrieb und einer Reichweite von mindestens 300 Meilen (rund 480 Kilometern nach US-Norm) ist vorgesehen.

Teures Vorhaben

Für diese Pläne muss Ford tief in die Tasche greifen: Rund 700 Millionen US-Dollar wird der Hersteller dafür in sein Werk in Flat Rock im US-Bundestaat Michigan investieren. Der Standort wird für die Produktion von Elektrofahrzeugen sowie auch für autonom fahrende Autos ausgebaut. In Flat Rock laufen derzeit der Ford Mustang sowie der Lincoln Continental vom Band.

Doch damit nicht genug: Das Investitionsprogramm umfasst bis 2020 insgesamt 4,5 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Entwicklung hin zum Anbieter von weiteren Mobilitätslösungen voran. Erklärtes Ziel ist die Marktführerschaft bei Elektrofahrzeugen und autonom fahrenden Autos. Dabei sollen auch ein eigenes Flottenmanagement für Elektrofahrzeuge, spezielle Routenplanungen und Telematiklösungen helfen. (ds)

Erstellt: 11.01.2017, 15:49 Uhr

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