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Scharf gemacht: Nissan zeigt den neuen 370 Z in Los Angeles

Nissan gibt weiter Vollgas: In Los Angeles zeigen die Japaner den Nachfolger des 350 Z, den 370 Z. Der neue Sportler soll mit mehr Kraft und mit mehr Liebe zum Detail glänzen.

Trägt das Erbe der Datsun-Z-Modelle in sich: Nissan 370 Z.
Trägt das Erbe der Datsun-Z-Modelle in sich: Nissan 370 Z.
pd

Nachdem die Japaner mit dem GT-R die Konkurrenz in Grund und Boden gefahren und sich einen Rundenrekord auf der Nordschleife des Nürburgrings gesichert haben, wird jetzt der kleine Bruder überarbeitet: Aus dem 350 Z wird so der 370 Z, der seine Premiere als Coupé Mitte November auf der Motorshow in Los Angeles feiert und im Frühjahr 2009 auf den Markt kommen soll.

Der Roadster wird wohl erstmals Anfang nächsten Jahres auf den Messen in Detroit oder Genf zu sehen sein und rollt wahrscheinlich pünktlich zum Sommeranfang an den Start. Obwohl das Auto mehr Leistung, mehr Inhalt und mehr Qualität bietet, werden die Japaner kaum Spielraum für grosse Preiskorrekturen haben. Deshalb dürfte der kompakte Nissan-Sportler auch in Zukunft die 60'000-Franken-Marke unterbieten.

Der Erbe der Datsun-Z-Modelle

Bei der ersten gründlichen Überarbeitung des Sportwagens, mit dem Nissan vor fünf Jahren das Erbe der legendären Datsun-Z-Modelle wieder aufgegriffen hat, wurde vor allem das Design geschärft. Die Scheinwerfer sind deshalb noch zackiger, die Flanken noch muskulöser und das Heck noch knackiger. Ausserdem gibt es eine deutlich grössere Öffnung für den Kühler und eine modifizierte Schwellerleiste.

Zudem haben die Japaner den Innenraum aufgemöbelt und dem kompakten Sportler ein wenig mehr Qualität und Liebe zum Detail angedeihen lassen. Die Instrumente wirken deshalb hochwertiger, die billigen Kunststoffoberflächen sind schmucken Konsolen gewichen, und oben auf der Mittelkonsole thront ein neues Navigationssystem, wie man es zum Beispiel aus dem Murano kennt – Vogelperspektive, Einparksensoren rundherum und eine Rückfahrkamera inklusive.

Nissan 370 Z als Cayman-Jäger

Die wichtigste Neuerung allerdings steckt unter der Haube. Denn anstelle des 3,5 Liter grossen V6-Motors mit 313 PS montieren die Japaner nun den auf 3,7 Liter aufgebohrten Sechszylinder aus den neuen Infiniti-Modellen, der dort schon 320 PS leistet und mit ein bisschen Feintuning locker auf 350 PS kommen sollte.

Spätestens damit könnte der 370 Z mühelos dem Porsche Boxster und Cayman davonfahren, mit denen der japanische Hecktriebler immer verglichen wurde. Doch viel Zeit zum Triumph bleibt Nissan nicht. Denn nur ein paar Meter daneben gehen in Los Angeles genau diese beiden Gegner ebenfalls frisch gestärkt in die nächste Generation.

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