VW Beetle – «Let the sunshine in»

Als Cabrio macht der VW Beetle schon mal Lust auf den nächsten Sommer.

Frühlingsbote: Volkswagen zeigt Ende November in Los Angeles das neue Beetle-Cabrio, das im Frühjahr 2013 kommt.

Frühlingsbote: Volkswagen zeigt Ende November in Los Angeles das neue Beetle-Cabrio, das im Frühjahr 2013 kommt.

(Bild: VW)

Da werden die alten Hippies hellhörig, und die Lifestyle-Jugend sucht schon mal die Sonnenbrille raus: Der VW Beetle macht sich frei und lässt pünktlich zum nächsten Frühjahr die Hüllen fallen. Frei nach dem Motto «Let the sunshine in» bringen die Wolfsburger den Neo-Klassiker dann auch als Cabrio. So lange muss aber keiner warten: Zum ersten Mal sehen kann man den Enkel des 1949 präsentierten Käfer-Cabrios schon in ein paar Wochen auf der Autoshow in Los Angeles, und die Bestellbücher sind ab November geöffnet.

Rund 4500 Franken Aufpreis

Für einen Aufpreis von rund 4500 Franken gibts die lebenslustigere Variante des Beetle mit einem Stoffverdeck, das sich immer und bei allen Versionen auf Knopfdruck bewegt: Rund zehn Sekunden sollen reichen, damit der Beetle blankzieht. Wie beim Golf klappt das bis Tempo 50, und natürlich gibt es auch hier ausfahrbare Überrollbügel hinter den Sitzen.

Wo die Dächer bei anderen Autos unter grossen Klappen verschwinden, trägt der Beetle wie früher der Käfer die Kapuze offen im Nacken. Allerdings soll sich das Paket so flach machen, dass man nach hinten trotzdem noch ausreichend sehen kann. Und wem der Blick auf Stoff und Stangen nicht gefällt, der kann ganz einfach die serienmässig mitgelieferte Persenning überziehen. Damit bleibt das Beetle-Cabrio nicht nur schön nah am Original. Sondern auch die Einbussen beim Kofferraum halten sich in Grenzen: Statt 310 wie das Coupé bietet das Cabrio immer noch 225 Liter Ladevolumen und zumindest eine Durchreiche für sperrigeres Gepäck.

Unter der Haube macht VW zwischen dem offenen und dem geschlossenen Modell keine Unterschiede: Es gibt drei Benziner vom 1,2 Liter grossen TSI mit 105 PS über den 1,4-Liter mit 160 PS bis hin zum 200 PS starken 2,0-Liter-TSI und zwei Diesel mit 1,6 oder 2,0 Liter Hubraum und 105 oder 140 PS. Auch wenn sich die Wolfsburger zu den Fahrleistungen und dem Verbrauch des Open-Air-Beetle noch ausschweigen, sollten die Unterschiede zum Coupé nicht allzu gross sein.

Roadster als Zubehör-Kit?

Mit Coupé und Cabrio ist die Modellpalette diesmal allerdings noch nicht ganz ausgereizt. Zwar wird es wohl nach aktueller Stimmungslage nicht für einen echten Speedster reichen. Doch waren die Reaktionen auf die schnittige Studie e-Bugster mit noch weiter ausgestellten Kotflügeln, flacherer Scheibe und dem Verzicht auf die Rückbank so positiv, dass jetzt die Zubehör-Abteilung an der Reihe ist: Einen Umrüstsatz, mit dem das Cabrio durch eine Verkleidung der Rücksitze zum Roadster wird – das könnten sie sich in Wolfsburg offenbar gut vorstellen. (tg)

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