Citroën zieht dem Cactus die Stacheln

Die Franzosen positionieren ihre C4-Reihe neu. Der Cactus gibt sich künftig weniger progressiv, aber dafür komfortabler. Die altbackene Limousine hingegen wird ausgemustert.

Der C4 Cactus wurde optisch stark geliftet: Die kissenartigen seitlichen Airbumps verschwinden, das Heck wurde geglättet, und die Front wirkt weniger introvertiert. Foto: PD

Citroën trimmt den C4 auf Kuschelkurs. Schade eigentlich, denn gerade in seiner unkonventionellen Form hat der kompakte Franzose mit dem ebenso unkonventionellen Namen Cactus bei seinem Debüt 2014 für Furore gesorgt. Linda Jackson, eben zu dieser Zeit an die Spitze von Citroën aufgerückt und beseelt davon, die Marke mit dem Doppelwinkel aus ihrem latenten Tief heraus und ­zurück zum Erfolg zu führen, hat es so gewollt. Dass nämlich Citroën wieder mutiger werde – frecher, befreit von jahrzehntelanger Biederkeit. Und, so das Credo der 60-jährigen Kanadierin, künftig wieder Autos mit unverwechselbar eigenständigem Charakter baue.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt

Kommentare
Loading Form...