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Klinik gibt bei Verdacht auf Nowitschok-Kontakt Entwarnung

Ein britischer Polizist ist wegen einer möglichen Nowitschok-Vergiftung untersucht worden. Der Test ist negativ ausgefallen.

Spurensuche im Schutzanzug: Ein britischer Polizist bei der Arbeit. Bild: AP
Spurensuche im Schutzanzug: Ein britischer Polizist bei der Arbeit. Bild: AP

Im Fall eines wegen des Verdachts auf Nowitschok-Vergiftung im Spital untersuchten britischen Polizisten hat die Klinik Entwarnung gegeben. Der Test sei negativ ausgefallen, sagte ein Sprecher des Salisbury District Hospital am Samstagabend.

Der Beamte war für Spezialuntersuchungen in die Klinik in Salisbury gebracht worden, nachdem er ein Spital im etwa 65 Kilometer entfernten Swindon aufgesucht hatte. Er habe medizinische Beratung im Zusammenhang mit dem Vorfall im nahe gelegenen Amesbury gesucht, bestätigte ein Sprecher.

Die britische Premierministerin Theresa May hat während eines Treffens mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in Berlin eine umfassende Untersuchung des neuen Nowitschok-Falls angekündigt. (5. Juli 2018)
Die britische Premierministerin Theresa May hat während eines Treffens mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in Berlin eine umfassende Untersuchung des neuen Nowitschok-Falls angekündigt. (5. Juli 2018)
Axel Schmidt, Reuters
In Südengland sind ein Mann und eine Frau durch den Kampfstoff Nowitschok vergiftet worden. Dies teilt die Polizei mit. (4. Juli 2018)
In Südengland sind ein Mann und eine Frau durch den Kampfstoff Nowitschok vergiftet worden. Dies teilt die Polizei mit. (4. Juli 2018)
Henry Nicholls, Reuters
Das Dorf liegt wenige Kilometer von dem Ort entfernt, an dem der russische Ex-Doppelagent Sergei Skripal und seine Tochter im März Opfer eines Giftanschlags geworden waren.
Das Dorf liegt wenige Kilometer von dem Ort entfernt, an dem der russische Ex-Doppelagent Sergei Skripal und seine Tochter im März Opfer eines Giftanschlags geworden waren.
Geoff Caddick, AFP
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Ein Paar aus Amesbury war am vergangenen Samstag mit Nowitschok-Vergiftungen in die Klinik eingeliefert worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 45-jährige Mann und seine 44-jährige Freundin versehentlich mit dem tödlichen Nervengift in Berührung gekommen waren. Sie sollen sich weiterhin in einem kritischem Zustand befinden.

Das Paar aus Amesbury könnte demnach etwa ein Fläschchen oder eine Injektionsspritze mit Resten des Gifts gefunden haben, das beim Attentat auf die Skripals verwendet wurde. Britische Medien berichteten, dass beide Drogenkonsumenten seien.

Der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal (67) und seine Tochter Julia (33) waren vor vier Monaten bewusstlos auf einer Parkbank im benachbarten Salisbury entdeckt worden. Sie entkamen nur knapp dem Tod und leben inzwischen an einem geheimen Ort. Sie wurden ebenfalls im Salisbury District Hospital behandelt.

Der Vorfall erinnert an die Vergiftung des russischen Ex-Doppelagenten Skripal. Video: Tamedia/AP

SDA/chk

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