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«Palmyra ist eine Geisel der IS-Terroristen»

Der Westen fürchtet um das Kulturerbe in Syriens Oasenstadt Palmyra. Noch haben die IS-Terroristen nicht in den weltbekannten Ruinen gewütet, weiss Mirko Novák, Archäologe an der Universität Bern.

Das Hadrianstor und die Säulenstrasse in der syrischen Oasenstadt Palmyra. Touristen fehlen in der  weltberühmten antiken Ruinenstätte. Heute herrschen hier die IS-Terroristen.
Das Hadrianstor und die Säulenstrasse in der syrischen Oasenstadt Palmyra. Touristen fehlen in der weltberühmten antiken Ruinenstätte. Heute herrschen hier die IS-Terroristen.
Keystone
Mohammed Fakhro.
Mohammed Fakhro.
Stefan von Bergen
Mirko Novák.
Mirko Novák.
zvg
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Herr Novák, seit der Eroberung durch den Islamischen Staat (IS) hört man wenig aus Palmyra. Wissen Sie, ob der IS mit der Zerstörung der weltberühmten Ruinenstätte begonnen hat? Mirko Novák: Es ist gefährlich, aus Palmyra zu berichten, das gilt als Verrat am IS. Dennoch wissen wir über Gewährsleute, die beim syrischen Antikendienst gearbeitet haben, dass der IS noch keine grösseren Zerstörungen wie im Nordirak angerichtet hat. Es gibt offenbar eine Abmachung mit lokalen Stämmen, dass es keine Zerstörungen geben soll. Es ist aber unklar, wie lange sich die IS-Miliz daran hält.

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