Moskau wegen «NotPetya»-Cyberattacke am Pranger

Drei Regierungen beschuldigen Russland, hinter den Cyberangriffen vom vergangenen Jahr zu stecken. Der Kreml weist die Vorwürfe erneut zurück.

Die USA und Grossbritannien haben dem russischen Militär die Urheberschaft für eine Cyberattacke unter dem Namen «NotPetya» aus dem Vorjahr vorgeworfen. Auch Australien schloss sich am Freitag der Kritik an Moskau an.

Der Virus, der in der Ukraine, im Westen und auch in Asien Schäden in Milliardenhöhe verursacht haben soll, sei Teil der ständigen Versuche des Kreml, die Ukraine zu destabilisieren, verlautete am Donnerstagabend aus dem Weissen Haus.

«Dies war eine rücksichtslose Cyber-Attacke, die international Konsequenzen haben wird», hiess es. Die genaue Art der Gegenmassnahmen wurde aber nicht genannt. Zuvor hatte bereits die britische Regierung in einer Stellungnahme erklärt, man könne «fast sicher» sein, dass Russland hinter dem gross angelegten Hackerangriff stecke.

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