In Fukushima scheitern sogar die Roboter

Im havarierten Atomkraftwerk Fukushima ist erneut eine Robotermission misslungen. Betreiber Tepco will Aufnahmen von Brennstoffklumpen machen, die abtransportiert werden sollen.

Zu sensibel für die Strahlung: Auch der jüngste Anlauf, einen Roboter ins Innere der zerstörten Fukushima-Reaktoren zu schicken, schlug fehl.

(Bild: Imago)

Die Arbeiten in Fukushima gestalten sich weiter schwierig. Sechs Jahre nach dem Atomunfall schickt das Rückbauteam einen Roboter nach dem anderen ins Innerste der havarierten Reaktoren, um Videoaufnahmen des geschmolzenen Brennstoffs zu machen.

Doch die Roboter scheitern regelmässig an der ex­trem hohen Strahlung. 600 Tonnen geschmolzener Brennstoffklumpen müssen aus dem Betonboden der Sicherheitsbehälter geschnitten und sicher abtransportiert werden.

Neuer Versuch geplant

Am Dienstag ist zum wiederholten Mal eine Erkundungsmission gescheitert. Diesmal noch bevor der Spezialroboter überhaupt durch einen gerade einmal zehn Zentimeter breiten Rohrschacht in den Sicherheitsbehälter von Reaktor 1 eingelassen werden konnte. Eine Kamera, die den Roboter beobachten und als Orientierungshilfe für die Ingenieure dienen sollte, zeichnete kein Bild auf.

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