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Spaniens Staatsfeind Nr. 1 probt das Exil – in der Schweiz

Was Carles Puigdemont vorhat, wie er wirkt, was ihn beschäftigt: Treffen mit dem katalanischen Ministerpräsidenten in Lausanne.

Der Bodyguard hat alles im Blick: Carles Puigdemont (rechts) diese Woche in Lausanne. Foto: Olivier Vogelsang
Der Bodyguard hat alles im Blick: Carles Puigdemont (rechts) diese Woche in Lausanne. Foto: Olivier Vogelsang

Der 130. Präsident Kataloniens telefoniert. Er will von seiner Frau wissen, wie es seiner Familie in Girona geht. Und erkundigt sich, ob sich sein Parteibündnis nun auf einen neuen Nachfolger einigen wird. Eben hat der zweite nominierte Kandidat im Madrider Gefängnis via Anwälte seinen Rücktritt von der Politik bekannt gegeben, um nach bald fünf Monaten Haft freizukommen. Puigdemont sitzt in einem Sitzungsraum des Lausanner Tour d’Edipresse, dem Westschweizer Redaktionsgebäude von Tamedia. Vor der Tür steht ein Bodyguard mit Knopf im einen Ohr. Mit dem andern lauscht er ins Innere des Sitzungszimmers, ob das Telefonat beendet ist. Jetzt, Tür auf zum Interview.

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