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Pentagon sagt Trumps Militärparade ab

Er wollte Pomp, doch nun muss der US-Präsident auf seine grosse Militärparade warten. Offenbar sind die Kosten explodiert.

Er muss auf seine Militärparade warten: Donald Trump im Kreis von us-amerikanischen Soldaten. Bild: AFP
Er muss auf seine Militärparade warten: Donald Trump im Kreis von us-amerikanischen Soldaten. Bild: AFP

US-Präsident Donald Trump muss sich mit der von ihm sehnlich gewünschten Militärparade in Washington wohl noch gedulden: Das US-Verteidigungsministerium gab am Donnerstag (Ortszeit) bekannt, es sei mit dem Weissen Haus vereinbart worden, dass die Parade nicht mehr wie eigentlich vorgesehen in diesem Jahr stattfinden soll.

«Wir haben zunächst den 10. November für dieses Ereignis angepeilt, uns jetzt aber darauf verständigt, Möglichkeiten im Jahr 2019 zu erörtern», teilte ein Pentagon-Sprecher mit. Die Parade soll Militärveteranen ehren.

Der 10. November liegt unmittelbar vor dem «Veterans Day» am 11. November, der in den USA als Feiertag zu Ehren der Kriegsveteranen begangen wird.

Die USA wollen noch höher hinaus: Ein B-2-Bomber der US-Luftwaffe. (Archivbild)
Die USA wollen noch höher hinaus: Ein B-2-Bomber der US-Luftwaffe. (Archivbild)
Mark Sindiong, Keystone
716 Milliarden Dollar für die Armee: US-Präsident Donald Trump zeigt seine Unterschrift unter dem entsprechenden Gesetz. (13. August 2018
716 Milliarden Dollar für die Armee: US-Präsident Donald Trump zeigt seine Unterschrift unter dem entsprechenden Gesetz. (13. August 2018
Hans Pennink, Keystone
«Wie der Himmel, die Erde und das Meer ist der Weltraum zum Schlachtfeld geworden»: Trump auf dem Armeestützpunkt.
«Wie der Himmel, die Erde und das Meer ist der Weltraum zum Schlachtfeld geworden»: Trump auf dem Armeestützpunkt.
Carolyn Kaster, Keystone
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Washingtons Panzer-Problem

Donald Trump hatte die Idee einer US-Militärparade in Washington aufgebracht, nachdem er von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zur traditionellen Parade auf den Champs Elysees in Paris eingeladen worden und vollends begeistert war.

Allerdings stiess die Idee auf wenig Gegenliebe - und auf Sachzwänge. So sind die Strassen in Washington nicht für das Befahren mit Kettenfahrzeugen ausgelegt.

Auch die Kosten für das Event stiessen auf Kritik. Das Weisse Haus hatte die Kosten auf einen Korridor zwischen zehn und 30 Millionen Dollar taxiert. Zuletzt war aber auch eine Kostenschätzung in Höhe von 92 Millionen Dollar aufgetaucht.

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