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Zwei spanische Journalisten in Syrien entführt

Bereits im September wurden zwei Reporter der spanischen Tageszeitung «El Mundo» von einer islamistischen Gruppe in Syrien verschleppt. Zu Beginn der Geiselnahme gab es Kontakte zu den Entführern.

Ist zusammen mit einem Fotografen seit drei Monaten in den Händen der Geiselnehmer: Der spanische Reporter Javier Espinosa. (Archivbild)
Ist zusammen mit einem Fotografen seit drei Monaten in den Händen der Geiselnehmer: Der spanische Reporter Javier Espinosa. (Archivbild)
AFP

In Syrien sind zwei spanische Journalisten von einer islamisch-fundamentalistischen Gruppe entführt worden. Dies gab die spanische Tageszeitung «El Mundo» am Dienstag bekannt.

Der Reporter Javier Espinosa und der Fotograf Ricardo Garcia Vilanova wurden demnach bereits im September entführt. Die Geiselnahme sei zunächst nicht publik gemacht worden, weil es indirekte Kontakte gegeben habe, mit denen die Freilassung der Journalisten erreicht werden sollte.

Die Entführung erfolgte laut den Angaben am 16. September in der Provinz Rakka nahe der türkischen Grenze. Zeitgleich seien damals vier Kämpfer der Freien Syrischen Armee entführt worden, die im Prinzip für die Sicherheit der beiden Journalisten zuständig gewesen seien. Die Kämpfer der oppositionellen Freien Syrischen Armee seien zwölf Tage später freigelassen worden.

(SDA)

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