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Wie Boko Haram ihren Terror finanziert

Viele unterschiedliche Geldquellen, gute Organisation und ein grosses Netzwerk: Die Islamisten aus dem Norden des Landes sind mehr als Nigerias «Hausguerilla».

Die Mädchen sollen zum Islam konvertiert sein, sagt Boko Haram: Videostill einer Botschaft der Terrororganisation. (12. Mai 2014)
Die Mädchen sollen zum Islam konvertiert sein, sagt Boko Haram: Videostill einer Botschaft der Terrororganisation. (12. Mai 2014)
Reuters
Kämpfen seit Monaten für die Freilassung der über 200 Mädchen: Demonstranten werden in Abuja von Polizisten zurückgehalten.
Kämpfen seit Monaten für die Freilassung der über 200 Mädchen: Demonstranten werden in Abuja von Polizisten zurückgehalten.
Reuters
Der Entführungsfall schlägt in Nigeria hohe Wellen: Eine Aktivistin protestiert für den besseren Schutz junger Frauen.
Der Entführungsfall schlägt in Nigeria hohe Wellen: Eine Aktivistin protestiert für den besseren Schutz junger Frauen.
Reuters
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Lange Zeit glaubte man, die Islamistengruppe Boko Haram operiere weitestgehend lokal – die deutsche Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) bezeichnete sie etwa in einem Bericht als die «nigerianische ‹Hausguerilla›». Seit die Organisation 2002 zum ersten Mal in Erscheinung getreten ist, ist ihr Feldzug für den Islam zwar immer brutaler und blutiger geworden. Doch erst seitdem die Männer von Anführer Abubakar Shekau Hunderte Schulmädchen in ihrer Gewalt haben, richten sich die Augen der Öffentlichkeit auf sie. Weltweit löste die Tat Entsetzen aus: Auf Twitter bekunden seitdem Millionen – darunter auch das US-Präsidentenpaar – unter #BringBackOurGirls ihre Solidarität. Auch westliche Regierungen von Israel über Frankreich und die USA sichern den überforderten Sicherheitskräften ihre Unterstützung zu.

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