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WHO sieht Anzeichen für Giftgasangriff

Bei rund 500 Spitalpatienten seien Anzeichen und Symptome für einen Giftgasangriff festgestellt werden, teilt die Weltgesundheitsorganisation mit.

Bei den Opfern traten Irritationen der Schleimhäute, Atemversagen und Störungen des Zentralnervensystems auf.
Bei den Opfern traten Irritationen der Schleimhäute, Atemversagen und Störungen des Zentralnervensystems auf.
Syrian Civil Defense White Helmets via AP), Keystone
Der Westen macht den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad für den mutmasslichen Einsatz von Chemiewaffen verantwortlich.
Der Westen macht den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad für den mutmasslichen Einsatz von Chemiewaffen verantwortlich.
EPA/Sana, Keystone
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Die Hinweise auf einen Giftgasangriff im syrischen Duma verdichten sich. Die Weltgesundheitsorganisation WHO teilte am Mittwoch mit, bei etwa 500 Spitalpatienten seien Anzeichen und Symptome festgestellt worden, die aufträten, wenn man giftigen Chemikalien ausgesetzt sei.

Die WHO stützt sich dabei auf Angaben von Gesundheitspartnern vor Ort. Besonders Anzeichen von schweren Irritationen der Schleimhäute, Atemversagen und Störungen des Zentralnervensystems seien bei den Frauen, Männern und Kindern aufgetreten.

Die WHO verurteilte den mutmasslichen C-Waffen-Angriff und forderte ungehinderten Zugang zu dem betroffenen Gebiet, um zu helfen und die Folgen zu bewerten. Uno-Hilfsorganisationen können bislang nicht in die Enklave Ost-Ghuta und die dazu zählende Rebellenbastion Duma.

Der Westen macht den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad für den mutmasslichen Einsatz von Chemiewaffen verantwortlich. Die syrische Regierung hat erklärt, sie sei für den Vorfall in Duma nicht verantwortlich.

SDA/fur

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