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USA schicken neuen Chefdiplomaten nach Libyen

Nach der Ermordung Christopher Stevens haben die USA einen neuen Botschafter nach Tripolis entsandt. Laurence Pope ist bereits in der libyschen Hauptstadt eingetroffen.

USA halten an ihrer diplomatischen Arbeit in Libyen fest: US-Konsulat in Benghazi nach dem Angriff. (Archivbild)
USA halten an ihrer diplomatischen Arbeit in Libyen fest: US-Konsulat in Benghazi nach dem Angriff. (Archivbild)
Reuters

Die USA haben nach der Ermordung ihres Libyen-Botschafters Christopher Stevens einen vorläufigen neuen Chefdiplomaten nach Tripolis entsandt. Dies teilte die Sprecherin des US-Aussenministeriums, Victoria Nuland, gestern mit.

Gemäss Nuland traf der aussenpolitische Veteran Laurence Pope bereits in der libyschen Hauptstadt ein und soll als Charge d'affairs an die Arbeit von Stevens anknüpfen. Der Botschafter und drei weitere Amerikaner waren am 11. September bei einem Terroranschlag auf das US-Konsulat in Benghazi getötet worden.

«Wir helfen Libyen weiterhin»

Pope war 2000 nach 31 Jahren im Dienst des Aussenministeriums in den Ruhestand getreten, übte aber weiter Beraterfunktionen aus. Popes Berufung unterstreiche, dass die USA weiter den Beziehungen zu Libyen in dieser Übergangsphase zur Demokratie grosse Bedeutung beimessen würden, sagte Nuland.

«Wir werden Libyen weiter beim Aufbau demokratischer Institutionen helfen und dabei, der Rechtsstaatlichkeit breiten Respekt zu verschaffen – Zielen, für die Stevens so hart gearbeitet hat.»

(SDA)

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