Zum Hauptinhalt springen

Terroristen fusionieren, um das Kalifat Syriak zu errichten

Die Isis-Extremisten erhalten Verstärkung: Die syrische Nusra-Front hat sich ihren ehemaligen Gegnern angeschlossen. Trotzdem weigert sich der irakische Premier Maliki, eine Einheitsregierung zu bilden.

Sie übernehmen die Kontrolle in einem Gebiet von der Grösse Jordaniens: Isis-Kämpfer in Mosul im Nordirak.Foto: Ullstein Bild
Sie übernehmen die Kontrolle in einem Gebiet von der Grösse Jordaniens: Isis-Kämpfer in Mosul im Nordirak.Foto: Ullstein Bild

Es sind exotisch klingende Städte­namen, sie stehen für eine Katastrophe: Mossul, Haditha, Ana, Raua, al-Kai’m. Es sind irakische Ortschaften, die der Islamische Staat im Irak und in Syrien (Isis) im Handstreich eingenommen hat. Nach dem vor etwas mehr als zwei Wochen begonnenen Blitzkrieg der Islamistenmiliz quer durch den Norden des ölreichen arabischen Landes hat sich Bagdads Armee nun auch aus dem Grenz­gebiet zu Syrien und Jordanien weitgehend kampflos zurückgezogen. Angeblich aus taktischen Erwägungen – offenkundiger könnte die Armeeführung ihre Niederlage kaum eingestehen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.