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Taliban töten entführte Zivilisten

Die radikalislamischen Taliban haben in Afghanistan etwa 30 Zivilisten in Geiselhaft genommen und getötet. Unter den Opfern sind auch Kinder.

Aus ihrer Heimat vertrieben: Kinder in einem Flüchtlingscamp nahe Kabul.
Aus ihrer Heimat vertrieben: Kinder in einem Flüchtlingscamp nahe Kabul.
Shah Marai, AFP

Eine erneute Bluttat der Taliban in Afghanistan: Mitglieder der radikalislamischen Miliz haben etwa 30 Zivilisten, darunter auch Kinder, getötet, nachdem sie sie am Vortag im Zentrum des Landes entführt hatten. Nach Angaben des Gouverneurs der Provinz Ghor wurden die Menschen von den Jihadisten erschossen.

Die Taliban hatten von 1996 bis 2001 in weiten Teilen Afghanistans geherrscht. Durch eine von den USA angeführte Invasion wurden sie von der Macht vertrieben. Seit Abzug der Nato-Schutztruppen Ende 2014 haben sich ihre Angriffe und Anschläge verstärkt.

Im afghanischen Nachbarland Pakistan hatten Angreifer in der Nacht zum Dienstag eine Polizeischule überfallen und dabei mindestens 61 Menschen getötet. Sowohl die Terrormiliz Islamischer Staat als auch die von den pakistanischen Taliban abgespaltene Hakimullah-Gruppe erklärten sich für die Tat verantwortlich.

SDA/jdr

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