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Selbstmordanschlag reisst über 40 Pakistani in den Tod

Zwei Attentäter haben sich vor einer pakistanischen Kultstätte in die Luft gesprengt. Davor hatten sie vergeblich versucht, in das Heiligtum einzudringen.

Zahlreiche Tote und Verletzte: Freiwillige tragen nach dem Anschlag einen Landsmann weg.
Zahlreiche Tote und Verletzte: Freiwillige tragen nach dem Anschlag einen Landsmann weg.
AFP

Bei zwei parallel verübten Selbstmordanschlägen sind am Sonntag im Osten Pakistans mindestens 41 Menschen getötet worden, wie die Polizei mitteilte. Etwa hundert weitere Menschen seien beim Angriff auf das Sufi-Heiligtum verletzt worden, sagten Mitarbeiter der Rettungsdienste.

Zwei Selbstmordattentäter sprengten sich den Angaben zufolge ausserhalb der Kultstätte für den Sufi-Heiligen Ahmed Sultan in die Luft. Zuvor hatten sie demnach versucht, in das Heiligtum einzudringen, was ihnen jedoch nicht gelungen sei.

Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. In Pakistan werden jedoch immer wieder Anschläge auf Sufi-Schreine und Anhänger des Sufismus verübt. Radikale Gruppen wie die Taliban lehnen diese in Südasien weit verbreitete Auslegung des Islam und deren Praktiken wie die Verehrung von Heiligen ab.

SDA/miw

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