Zum Hauptinhalt springen

Sechs Kinder sterben bei Luftangriffen in Syrien

In der Provinz Homs wurden nach Angaben von Aktivisten neun Zivilisten durch syrische Luftangriffe getötet.

Trotz Waffenruhe wird weitergekämpft: Die syrische Stadt Homs. (18. Dezember 2016)
Trotz Waffenruhe wird weitergekämpft: Die syrische Stadt Homs. (18. Dezember 2016)
Mahmoud Taha, AFP

Bei syrischen Luftangriffen gegen Rebellenstellungen in der Provinz Homs sind am Sonntag nach Angaben von Aktivisten neun Zivilisten getötet worden, darunter sechs Kinder. Zwei Angriffe richteten sich gegen Ziele in dem Dorf Taldo im Norden von Homs.

Dabei seien insgesamt acht Menschen getötet worden, unter ihnen fünf Kinder, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Ein weiteres Kind starb demnach bei einem Luftangriff in der Nähe von Kafrlaha.

Kämpfe trotz Waffenruhe

Rebellengruppe kontrollieren mehrere Ortschaften in der Region, darunter die beiden grössten, Rastan und Talbisse, die von Regierungstruppen belagert werden. Trotz einer unter Vermittlung Russlands Ende Dezember in Kraft getretenen Waffenruhe werde in Syrien weitergekämpft, erklärte der Chef der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. Die Kämpfe seien lediglich abgeflaut und es gebe weniger Opfer.

In der kasachischen Hauptstadt Astana beginnt am Montag eine Friedenskonferenz für Syrien. Neben der syrischen Regierung und Opposition nimmt auch der UNO-Sondergesandte Staffan de Mistura an den Gesprächen teil. Die Gespräche wurden unter der Federführung Russlands, der Türkei und des Iran vorbereitet.

Die der syrischen Opposition nahestehende Beobachtungsstelle bezieht ihre Angaben aus einem Netzwerk von Informanten in Syrien. Von unabhängiger Seite sind diese Angaben kaum zu überprüfen.

SDA/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch