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Schlechte Nachrichten aus Afghanistan

Der neue Regionalkommandeur der Internationalen Schutztruppe im Norden von Afghanistan sieht den Einsatz am Hindukusch «an einer Art Kulminationspunkt» angelangt.

Heikle Aufgabe: Der deutsche General im vergangenen Juli im Disput mit Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg (l.) im Feldlager Masar-I-Scharif.
Heikle Aufgabe: Der deutsche General im vergangenen Juli im Disput mit Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg (l.) im Feldlager Masar-I-Scharif.
Keystone

Die Sicherheitslage im Norden sei in den vergangenen Monaten nicht besser geworden, sondern angespannter, sagte der deutsche Generalmajor Hans-Werner Fritz gegenüber der Zeitung «Welt am Sonntag». Der 56-Jährige hatte Mitte Juli das Kommando über rund 10'000 Soldaten aus 16 Nationen im Norden Afghanistans übernommen. Derzeit habe die Internationale Schutztruppe (Isaf) ihre Einsätze wegen der Fastenzeit Ramadan auf das «absolut Notwendige» heruntergefahren, so Fritz gegenüber dem Blatt.

Die damit verfügbare Zeit werde zur Vorbereitung auf die afghanischen Parlamentswahlen am 18. September genutzt. Anschliessend werde die internationale Schutztruppe ihre Einsätze unvermindert fortsetzen. «Grosse Sorgen bereitet uns im Moment der Raum südlich von Kundus», sagte der Zwei-Sterne-General.

Fritz äusserte sich zugleich zuversichtlich, was Fortschritte im Norden Afghanistans anbelangt. «Ich sehe auch, dass wir in den letzten Wochen hinsichtlich Stabilisierung und Wiederaufbau vorangekommen sind», sagte er der Zeitung. Wichtig sei immer, neben der militärischen auch die zivile Komponente zu betrachten. «Beide zusammen bringen den Erfolg», so Fritz.

AFP

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