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Rebellen massakrieren im Kongo Zivilisten

Truppen des kongolesischen Rebellengenerals Laurent Nkunda sollen für ein Massaker an bis zu 60 jungen Männern in der Stadt Kiwanja im Ostkongo verantwortlich sein.

Die BBC berichtet, die Rebellen hätten die Stadt zurückerobert, die die regierungstreuen Mai-Mai-Milizen erst am Vortag unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

Mitarbeiter von Hilfsorganisationen hätten Dutzende Leichen von jungen Männern gefunden, die als mutmassliche Mai-Mai-Kämpfer getötet worden seien, hiess es.

Kindersoldaten rekrutiert

Die Kinderschutzorganisation Save the Children berichtete unterdessen über einen massiven Anstieg der Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten, seit im Ostkongo wieder heftig gekämpft wird.

Besonders besorgniserregend sei, dass in mindestens zwei Fällen gezielt Schulen überfallen worden seien, um eine möglichst grosse Zahl von Kindern in die Gewalt von bewaffneten Gruppen zu bringen, sagte eine Sprecherin der Organisation.

Mit einem Krisengipfel in der kenianischen Hauptstadt Nairobi soll an diesem Freitag ein neuer Versuch einer politischen Lösung unternommen werden. An dem Gipfel nimmt auch Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon teil.

(SDA)

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