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Raketen auf US-Kriegsschiff abgefeuert

Im Roten Meer vor Jemen ist erneut ein Schiff der US-Kriegsmarine angegriffen worden – zum dritten Mal innerhalb einer Woche.

Ist nicht beschädigt worden: Der Lenkraketenzerstörer USS Mason der US-Navy auf hoher See. (24. Juni 2016)
Ist nicht beschädigt worden: Der Lenkraketenzerstörer USS Mason der US-Navy auf hoher See. (24. Juni 2016)
Epa/MC3 J. Alexander Delgado/US Navy, Keystone

Auf ein Schiff der US-Kriegsmarine im Roten Meer sind Militärangaben zufolge erneut Raketen abgefeuert worden. Der Lenkraketenzerstörer USS Mason sei aber nicht getroffen worden, sagte ein Vertreter der Marine.

Das Kriegsschiff habe die an Bord befindlichen Systeme zur Selbstverteidigung genutzt. Auch diese Raketen seien vom Jemen aus abgefeuert worden, sagte Admiral John Richardson. Der Vorfall war bereits der dritte in der vergangenen Woche.

Risiken für Schifffahrt

Die Huthi-Rebellen wiesen die Verantwortung für die Angriffe Anfang der Woche zurück. Sie hätten nicht auf Schiffe vor der Küste geschossen. Der Zwischenfall wirft ein Schlaglicht auf die zunehmenden Risiken für die Schifffahrt in der Konfliktregion.

In Jemen führt eine von Saudiarabien angeführte Koalition arabischer Staaten einen Krieg gegen Rebellen des Huthi-Volkes, die die Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi gestürzt haben.

Saudiarabien wirft Iran vor, die schiitischen Huthi militärisch zu unterstützen, was die Regierung in Teheran bestreitet. Beide Staaten ringen um die Vorherrschaft in der Region. Die USA unterstützen die von Saudiarabien angeführte arabische Koalition.

SDA/foa

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