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Ohne «angemessenes Klima» kein Nahost-Friedensprozess

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas empfing US-Aussenminister John Kerry zum Gespräch. Ohne Zugeständnisse Israels seinen keine Friedensgespräche möglich, machte Abbas klar.

Beide wollen Friedensverhandlungen: US-Aussenminister John Kerry (links) und Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas bei Gesprächen. (7. April 2013)
Beide wollen Friedensverhandlungen: US-Aussenminister John Kerry (links) und Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas bei Gesprächen. (7. April 2013)
AFP

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat bei einem Treffen mit US-Aussenminister John Kerry ein Ende des israelischen Siedlungsbaus gefordert. Abbas verlangte zudem die Freilassung der in israelischen Gefängnissen sitzenden palästinensischen Gefangenen. Wie ein Präsidentensprecher am Sonntagabend in Ramallah weiter sagte, kann erst eine Erfüllung dieser Forderungen ein «angemessenes Klima» schaffen, um den auf Eis liegenden Nahost-Friedensprozess wiederzubeleben.

«Präsident Abbas will an den Verhandlungstisch zurückkehren. Aber dafür muss der Siedlungsbau aufhören und die Gefangenen müssen freikommen», sagte der Sprecher. Abbas und Kerry hatten sich zuvor in Ramallah im Westjordanland zu einem rund 80-minütigen Gespräch getroffen. Der US-Aussenminister hält sich zu einem mehrtägigen Besuch in der Region auf.

Kerry will Möglichkeiten zu einer Wiederaufnahme des seit 2010 auf Eis liegenden Nahost-Friedensprozesses prüfen. Für Dienstag steht ein Gespräch mit Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu auf dem Programm.

SDA/chk

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