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Nkurunziza gewinnt Präsidentschaftswahl in Burundi

Der neue Präsident in Burundi ist der alte: Pierre Nkurunziza hat bei der Präsidentschaftswahl über 69 Prozent der Stimmen erzielt. Seine Kandidatur war äusserst umstritten.

Warten auf die Wähler: Zwei Männer in einem Wahllokal in der Hauptstadt Bujumbura. (21. Juli 2015)
Warten auf die Wähler: Zwei Männer in einem Wahllokal in der Hauptstadt Bujumbura. (21. Juli 2015)
AP Photo/Jerome Delay
Auf dem Weg zur Wahlurne: Präsident Pierre Nkurunziza fährt in Buye im Norden Burundis mit dem Velo zum Wahllokal.
Auf dem Weg zur Wahlurne: Präsident Pierre Nkurunziza fährt in Buye im Norden Burundis mit dem Velo zum Wahllokal.
Phil Moore, AFP
Ein Oppositioneller protestiert am 3. Juni in Bujumbura gegen eine weitere Amtszeit für Präsident Nkurunziza.
Ein Oppositioneller protestiert am 3. Juni in Bujumbura gegen eine weitere Amtszeit für Präsident Nkurunziza.
AP Photo/Gildas Ngingo
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Amtsinhaber Pierre Nkurunziza hat nach amtlichen Angaben die Präsidentschaftswahl in Burundi gewonnen. In der ersten Wahlrunde entfielen 69,4 Prozent der Stimmen auf den Staatschef. Dies teilte die Wahlkommission mit. Nkurunziza ist bereits seit dem Jahr 2005 im Amt. Seine Kandidatur um eine dritte Amtszeit war hoch umstritten. Die Verfassung sieht nur zwei Amtszeiten vor.

Nkurunziza rechtfertigte seine neuerliche Kandidatur damit, dass seine erste Amtszeit nicht zähle, weil er damals vom Parlament und nicht direkt von der Bevölkerung gewählt worden sei.

Die Opposition hielt dagegen, eine dritte Amtszeit Nkurunzizas widerspreche dem Abkommen von Arusha, mit dem der Bürgerkrieg in Burundi der Jahre 1993 bis 2006 mit seinen 300'000 Todesopfern überwunden wurde.

Seit Nkurunzizas Ankündigung einer neuen Kandidatur Ende April gab es Proteste und politische Unruhen. Mitte Mai scheiterten Teile der Armee mit einem Putsch gegen den Präsidenten. Die Regierung ging mit harter Hand gegen ihre Gegner vor.

AFP/woz

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