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Mindestens 30 Tote bei Anschlagsserie im Irak

Bei Angriffen auf mehrere schiitische Moscheen in Bagdad und einer anderen irakischen Stadt wurden mindestens 30 Menschen getötet und Dutzende verletzt.

Tödliche Anschläge im Irak: Zerstörtes Auto in Kirkuk, 250 Kilometer nördlich von Bagdad. (27. November 2012)
Tödliche Anschläge im Irak: Zerstörtes Auto in Kirkuk, 250 Kilometer nördlich von Bagdad. (27. November 2012)
Reuters

Bei einer Serie von Anschlägen gegen Sicherheitskräfte und Zivilisten sind im Irak mindestens 30 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Hauptziel der Angriffe waren gestern Abend schiitische Moscheen in Bagdad. Kurz nach Sonnenuntergang explodierten drei Autobomben vor Gotteshäusern der Hauptstadt, wie die Polizei mitteilte. Dabei wurden 21 Menschen in den Tod gerissen.

Der erste Sprengsatz detonierte im Stadtteil Hurrija. Neun Menschen wurden getötet und 20 verletzt. Wenige Minuten später explodierte vor einer anderen Moschee eine weitere Autobombe. Dieser Anschlag kostete fünf Menschen das Leben. Bei der dritten Explosion im Viertel Schula im Norden der Hauptstadt wurden laut Polizei sieben schiitische Pilger getötet und 21 verletzt.

«Die Szene war schrecklich, Leute schrien um Hilfe», sagte der Bagdader Taxifahrer Ali Habib, der half, Verletzte ins Krankenhaus zu bringen. Auch in der kurdisch dominierten Stadt Kirkuk im Nordirak und Umgebung explodierten laut Polizei zeitgleich drei Autobomben. Fünf Menschen wurden getötet und 58 verletzt. Unter den Opfern waren zahlreiche Soldaten.

dapd/chk

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