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Kleines Mädchen wird für Boko Haram zur Selbstmordattentäterin

Ein siebenjähriges Mädchen hat sich im Nordosten Nigerias in die Luft gesprengt. Es bleibt offen, ob sie wirklich wusste, was sie tat.

Der Anführer von Boko Haram, Abu Bakar Shekau, schreckt vor nichts zurück: Shekau in einem Propagandavideo der Terrorsekte.(02.10.2014)
Der Anführer von Boko Haram, Abu Bakar Shekau, schreckt vor nichts zurück: Shekau in einem Propagandavideo der Terrorsekte.(02.10.2014)
Youtube / afpbr

Sieben Jahre jung war das Mädchen, das bei einem Anschlag fünf Menschen getötet hat. 19 weitere Menschen seien verletzt worden, als der am Körper des Mädchens befestigte Sprengsatz am Sonntag auf einem Markt der Stadt Potiskum explodierte, sagte ein Mitglied einer Bürgerwehr.

Augenzeugen sagten, das Mädchen sei um die sieben Jahre alt gewesen. Bereits im Januar hatten sich zwei Selbstmordattentäter auf dem Markt in die Luft gesprengt und dabei sechs Menschen getötet.

Mädchen und Frauen immer wieder eingesetzt

Die radikalislamische Extremistengruppe Boko Haram verübt regelmässig Selbstmordattentate auf Märkte und andere belebte Orte. Sie setzt dabei auch immer wieder Frauen und Mädchen ein. Es bleibt dabei vielfach offen, ob die Mädchen wissen, dass sie als Selbstmordattentäterinnen eingesetzt werden sollen.

Die Extremistengruppe kämpft seit 2009 mit Gewalt für einen islamischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Bei Angriffen auf Sicherheitskräfte, Behörden, Schulen und Kirchen wurden seitdem mehr als 13'000 Menschen getötet.

SDA/rsz

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