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«Khamenei möchte verhindern, dass Rohani ihm den Rang abläuft»

Der iranische Revolutionsführer hat die Charmeoffensive von Präsident Rohani teilweise kritisiert. Nahost-Experte Ulrich Tilgner sagt, was er damit bezweckt und was das Telefonat mit Obama damit zu tun hat.

Ist darum bemüht, seine Macht zu erhalten: Irans geistliches Oberhaupt, Ayatollah Ali Khamenei (l.), und Präsident Hassan Rohani in Teheran.
Ist darum bemüht, seine Macht zu erhalten: Irans geistliches Oberhaupt, Ayatollah Ali Khamenei (l.), und Präsident Hassan Rohani in Teheran.
AFP PHOTO/HO/LEADER
Neu an der Spitze des Iran: Präsident Hassan Rohani. (17. Juni 2013)
Neu an der Spitze des Iran: Präsident Hassan Rohani. (17. Juni 2013)
AFP PHOTO/BEHROUZ MEHRI
Sorgte mit provokativen Äusserungen für Wirbel: Der frühere iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad. (18. Juli 2013)
Sorgte mit provokativen Äusserungen für Wirbel: Der frühere iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad. (18. Juli 2013)
AFP PHOTO/ALI AL-SAADI
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Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei hat Präsident Rohani nach dessen Auftritt bei der UNO teilweise kritisiert. Was waren seine Standpunkte?

Viele Konservative im Iran lehnen die Öffnung gegenüber den USA ab. Khamenei hat sich dieser Kritik nun teilweise angeschlossen. Das historische Telefonat zwischen Rohani und US-Präsident Obama war ein Vorschlag Rohanis. Nun wird seine Initiative kritisiert. Khamenei unterstützt Rohanis Politik im Grundsatz, sie dürfe jedoch nicht zu schnell erfolgen. Die USA müssten dem Iran zuerst einen Schritt entgegenkommen und die Politik gegenüber dem Land ändern.

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