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Iran schiesst Trägerrakete ins All

Der Iran hat am Sonntag eine Rakete zum Abschuss eines Satelliten getestet. Satellit «Omid» soll demnächst ins All geschossen werden.

Präsident Mahmud Ahmadinedschad verfolgte den Start im iranischen Weltraumzentrum persönlich.

Er habe selbst den Countdown heruntergezählt, sagte ein Regierungssprecher laut iranischer Nachrichtenagentur Fars. Der Iran will demnächst seinen ersten eigenen Satelliten mit Namen «Omid» (Hoffnung) ins All schiessen.

Zunächst hatte das iranische Fernsehen berichtet, es sei Satellit ins All geschossen worden. Später hiess es dann offiziell, es sei erstmals eine Rakete mit einem Satelliten-Dummy erfolgreich getestet worden.

USA und Russland sind besorgt

Die USA und Russland hatten sich zu Beginn des Jahres nach ähnlichen Tests besorgt über das iranische Weltraumprogramm gezeigt und nach den tatsächlichen Zielen gefragt. Die Raketentechnologie für Satelliten kann auch zum Abschuss von Atomwaffen genutzt werden.

Wegen des umstrittenen iranischen Atomprogramms hat die Uno bereits dreimal Sanktionen gegen die Islamische Republik verhängt. Grund für die Sanktionen ist die Weigerung des Iran, sein Atomprogramm zu stoppen. Die internationale Gemeinschaft verdächtigt den Iran unter dem Deckmantel der Energieerzeugung nach Atomwaffen zu streben.

SDA/mbr

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