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«Ich bin auf alles gefasst»

Sylvia Mollet-Sangaré lebt seit 13 Jahren in Bamako. Die Schweizerin erklärt, wie sie die Intervention der Franzosen in Mali wahrnimmt, wovor die Ausländer Angst haben und wo sie in der Stadt nicht mehr hingeht.

Mission dauert an: Französische Soldaten in Gao, Mali. (25. Februar 2013)
Mission dauert an: Französische Soldaten in Gao, Mali. (25. Februar 2013)
AFP
Immer wieder kommt es zu Gefechten: Ein Mann weint, dessen Verwandter durch ein verirrtes Geschoss ums Leben kam bei einem Schusswechsel zwischen Truppen und Rebellen in Gao. (11. Februar 2013)
Immer wieder kommt es zu Gefechten: Ein Mann weint, dessen Verwandter durch ein verirrtes Geschoss ums Leben kam bei einem Schusswechsel zwischen Truppen und Rebellen in Gao. (11. Februar 2013)
AFP
Am 22. März 2012 putschen Soldaten den Präsidenten Amadou Toumani Touré aus dem Amt: Touré am Gipfel der Frankophonie in Montreux. (Archivfoto)
Am 22. März 2012 putschen Soldaten den Präsidenten Amadou Toumani Touré aus dem Amt: Touré am Gipfel der Frankophonie in Montreux. (Archivfoto)
AFP
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Frau Mollet-Sangaré, Frankreich baut die Militärpräsenz in Mali zügig aus und fliegt Angriffe gegen islamistische Einheiten. Wie nehmen Sie die Stimmung in Bamako wahr?

Sie ist besser als während des Militärputsches im März. Damals war die Situation, ich kann es nicht anders sagen, katastrophal. Die Bevölkerung war im letzten Jahr wegen nicht eingehaltener Versprechungen der Regierungen auch frustriert. Das Leben verschlechterte sich in den letzten Monaten zusehends. Nun ist die französische Hilfe da und ich spüre eine grosse Erleichterung bei den Menschen. Endlich gehts vorwärts. In etwa so lässt sich die Stimmung im Moment zusammenfassen.

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