Zum Hauptinhalt springen

Französische Soldaten töten in Mali 20 Islamisten

Mit Kampfjets, Helikoptern und Fallschirmspringern griffen die Franzosen im Grenzgebiet zwischen Mali und Burkina Faso Logistiklager der Extremisten an.

Unterstützen die einheimischen Kräfte im Kampf gegen den Terror: Französische Soldaten in Mali. (Archivbild)
Unterstützen die einheimischen Kräfte im Kampf gegen den Terror: Französische Soldaten in Mali. (Archivbild)
Sephane de Sakutin, AFP

Im Grenzgebiet zwischen Mali und Burkina Faso haben französische Soldaten nach eigenen Angaben mindestens 20 Extremisten getötet. Die Einsatzkräfte hätten ebenfalls Waffen, Munition, Raketenwerfer und Sprengstoffe sichergestellt, ging aus einer Mitteilung der von Frankreich geführten Militäroperation Barkhane am Sonntag hervor.

Ein Anwohner aus einer nahegelegenen Ortschaft sagte, am späten Samstag habe es Luftangriffe gegeben, viele Islamisten seien zu Fuss geflohen. An dem Einsatz waren demnach Kampfflugzeuge und Helikopter sowie Fallschirmspringer und Minenräumkommandos beteiligt.

Die Kampfjets griffen den Angaben zufolge Logistiklager an. Am Boden entdeckten die französischen Soldaten zudem grosse Mengen an Waffen, Munition, Raketenwerfer und Sprengstoffmaterial. Das Einsatzgebiet liegt südwestlich der Stadt Gao. Es gilt als Rückzugsort für bewaffnete Extremisten. In diesem Gebiet war am 5. April bereits ein französischer Soldat erschossen worden.

Hilfe für Kampf gegen Terror

Frankreich hat mit der Einsatztruppe Barkhane rund 4000 Soldaten in den Sahel-Staaten Mali, Niger, Burkina Faso, Tschad und Mauretanien stationiert. Der Einsatz soll die einheimischen Streitkräfte bei ihrem Kampf gegen den Terror unterstützen.

Im Jahr 2013 hatte die französische Armee die Islamisten aus dem Norden Malis vertrieben. Einzelne Gruppen sind jedoch weiterhin in dem riesigen Gebiet präsent, das nicht vollständig von den malischen, französischen und UNO-Truppen überwacht wird.

(AP/sda)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch