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«Es ist wie eine Apokalypse»

Am Freitag explodierte eine Bombe im Herzen Beiruts. Zu den Toten gehört auch der libanesische Geheimdienstchef. Hinter dem Terrorakt wird der syrische Machthaber Bashar al-Assad vermutet.

Angespannte Lage in Beirut: Libanesische Soldaten kontrollieren ein Auto, nachdem es erneut zu Ausschreitungen zwischen Gegnern und Befürwortern von Syrien kam. (22. Oktober 2012)
Angespannte Lage in Beirut: Libanesische Soldaten kontrollieren ein Auto, nachdem es erneut zu Ausschreitungen zwischen Gegnern und Befürwortern von Syrien kam. (22. Oktober 2012)
Keystone
Am Rande der Beerdigung von Wissam al-Hassan kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei: Sicherheitskräfte versuchen, Demonstranten von der Erstürmung des Regierungssitzes abzuhalten. (21. Oktober 2012)
Am Rande der Beerdigung von Wissam al-Hassan kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei: Sicherheitskräfte versuchen, Demonstranten von der Erstürmung des Regierungssitzes abzuhalten. (21. Oktober 2012)
AFP
Anhänger und Gegner des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad lieferten sich Kämpfe.
Anhänger und Gegner des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad lieferten sich Kämpfe.
Reuters
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«Die Strassen sind menschenleer, alle haben Angst. Es ist wie eine Apokalypse», sagt ein Bewohner von Beirut gegenüber Redaktion Tamedia fünf Stunden nach der Bombenexplosion im Herzen Beiruts.

Der schwerste Bombenanschlag im Libanon seit vier Jahren kostete acht Menschen das Leben, 86 Personen wurden verwundet. Unter den Verletzten sind laut Augenzeugen auch Kinder. Das Attentat auf dem Platz Sassine galt offenbar dem Chef des Polizeigeheimdienstes, Wissam al-Hassan, dessen Tod die libanesische Nachrichtenagentur ANI vier Stunden nach der Explosion bestätigte.

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