Zum Hauptinhalt springen

Erstmals droht einem Präsidenten Ägyptens der Tod durch den Strang

Der Muslimbruder Mohammed Mursi ist in Kairo zum Tode verurteilt worden. Menschenrechtler beklagen, dass in Ägypten inzwischen härtere Repression als unter Mubarak herrscht.

Kann noch Berufung einlegen: Der frühere ägyptische Staatschef Mohammed Mursi. (16. Mai 2015)
Kann noch Berufung einlegen: Der frühere ägyptische Staatschef Mohammed Mursi. (16. Mai 2015)
KHALED DESOUKI, AFP
Das Gericht in Kairo sprach gleich mehr als hundert Muslimbrüder schuldig.
Das Gericht in Kairo sprach gleich mehr als hundert Muslimbrüder schuldig.
KHALED DESOUKI, AFP
Darunter befand sich auch Muslimbrüder-Anführer Mohammed Badie (Mitte).
Darunter befand sich auch Muslimbrüder-Anführer Mohammed Badie (Mitte).
KHALED DESOUKI, AFP
1 / 3

Ein Strafgericht in Kairo hat den vom Militär gestürzten islamistischen Ex-Präsidenten Mohammed Mursi in erster Instanz zum Tode verurteilt. Der Richterspruch ist vorläufig und wird nun dem Grossmufti zur Stellungnahme zugeleitet. Dessen Auffassung ist nicht bindend, allerdings folgen die Gerichte meist seinen Empfehlungen. Die endgültige Entscheidung wollen die Richter unter Vorsitz von Shaaban el-Shami am 2. Juni treffen. Gegen sie kann Mursi dann noch Rechtsmittel einlegen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.