Zum Hauptinhalt springen

«Er machte ständig Witze über sein Alter»

Jean Ziegler erinnert sich an seine Treffen als UNO-Beobachter mit Nelson Mandela und erzählt, was ihn am Freiheitskämpfer am meisten beeindruckte.

«Er machte ständig Witze über sein Alter»: Jean Ziegler (rechts) schüttelt Nelson Mandela an einem Empfang der Schweizer Anti-Apartheid-Bewegung in Genf die Hand.
«Er machte ständig Witze über sein Alter»: Jean Ziegler (rechts) schüttelt Nelson Mandela an einem Empfang der Schweizer Anti-Apartheid-Bewegung in Genf die Hand.

Herr Ziegler, Sie haben Nelson Mandela in den letzten zwanzig Jahren öfters getroffen. Wie kam es dazu? Zum ersten Mal begegnete ich Mandela im Frühling 1994, vor den ersten freien Wahlen in Südafrika. Die UNO begleitete den Wahlgang mit einer Beobachtermission unter Führung von Lakhdar Brahimi, zu der ich auch gehörte. In den darauffolgenden Arbeitssitzungen habe ich Mandela erlebt und war tief beeindruckt von seiner Intelligenz und seiner Offenheit für die Ängste seiner Gegner. Nachher sah ich ihn noch zweimal an Anlässen der Anti-Apartheid-Bewegung in London und in Genf.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.