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«Eine Nation, die mit sich selbst im Krieg steht»

Bei Attacken an Kenias Küste sind Dutzende Menschen getötet worden. Schuld am Zusammenbruch der Sicherheit sei die Regierung, kritisiert die Opposition.

Anschläge in den kenianischen Städtchen Gamba (Bild) und Hindi forderten zahlreiche Todesopfer. Foto: Keystone/EPA
Anschläge in den kenianischen Städtchen Gamba (Bild) und Hindi forderten zahlreiche Todesopfer. Foto: Keystone/EPA

Kurz vor einer für den Montag angekündigten Grossdemonstration, die Kenia vor eine neue politische Belastungsprobe stellt, ist es in der Küstenregion des ostafrikanischen Staates erneut zu einem Terrorangriff mit mindestens 29 Toten gekommen. Schwer bewaffnete Angreifer überfielen am Samstagabend zwei Orte in der Nähe der Touristeninsel Lamu, gab das kenianische Innenministerium am Sonntag bekannt: Dabei seien in dem kleinen Örtchen Hindi mindestens 9 Menschen, in dem wenige Kilometer weiter südlich gelegenen Dorf Gamba 20 Personen getötet worden. Für die Anschläge übernahm die extremistische somalische Al-Shabab-Miliz die Verantwortung: Es handle sich um Vergeltungsschläge gegen die Präsenz kenianischer Truppen in Somalia, die dort gegen die militanten Islamisten kämpften, hiess es.

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