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Die Terroristen kamen im Fischerboot

Mitglieder der Terrorgruppe al-Qaida im Maghreb richteten gestern in der Elfenbeinküste ein Blutbad an. Der Anschlag dürfte Frankreich gegolten haben.

Bewaffnete Soldaten bewachen nach dem Angriff den Strand in Grand-Bassam.
Bewaffnete Soldaten bewachen nach dem Angriff den Strand in Grand-Bassam.
Joe Penney, Reuters

Wovor Experten schon seit Monaten warnen, wurde am Sonntag Wirklichkeit. Mitglieder der Terrorgruppe al-Qaida im Maghreb (Aqim) überfielen mitten am Mittag eine Hochburg des Tourismus in der westafrikanischen Elfenbeinküste und richteten unter den dortigen Bade- und Hotelgästen ein Blutbad an. In dem rund 40 Kilometer östlich der ehemaligen Hauptstadt Abidjan gelegenen Grand-Bassam starben mindestens 14 Wochenendausflügler, darunter auch die Direktorin des dortigen Goethe-Instituts, Henrike Grohs. Ausserdem sollen zwei ivorische Soldaten sowie alle sechs Angreifer getötet worden sein.

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