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Die Superreichen, die in Israel das Sagen haben

Israels Mittelschicht fordert die politische Macht zurück, die sie einer superreichen Minderheit überlassen hat: Rund 20 Familien kontrollieren Israels Wirtschaft. Ihr Einfluss auf die Politik ist immens.

Seit Wochen demonstrieren Israeli für mehr soziale Gerechtigkeit. Der Mittelstand hat genug von den hohen Lebenshaltungskosten. (Demonstranten in Tel Aviv am 6. August 2011).
Seit Wochen demonstrieren Israeli für mehr soziale Gerechtigkeit. Der Mittelstand hat genug von den hohen Lebenshaltungskosten. (Demonstranten in Tel Aviv am 6. August 2011).
Reuters
Wenn der neokonservative Netanyahu auf die Demonstranten eingeht, müsste er gegen die Superreichen handeln, die er hofiert (7. August 2011).
Wenn der neokonservative Netanyahu auf die Demonstranten eingeht, müsste er gegen die Superreichen handeln, die er hofiert (7. August 2011).
Reuters
Mit Shari Arison gehört auch eine Frau zum Kreis der Oligarchen. Sie ist Teilhaberin der grössten Baufirma und der Bank Hapoalim, Israels zweitgrösster Bank. (15. November 2009)
Mit Shari Arison gehört auch eine Frau zum Kreis der Oligarchen. Sie ist Teilhaberin der grössten Baufirma und der Bank Hapoalim, Israels zweitgrösster Bank. (15. November 2009)
Reuters
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Seit Hunderttausende Israeli gegen zu hohe Lebenshaltungskosten demonstrieren, sind Israels Oligarchen in den Fokus des Interesses gerückt. «Im früheren Israel konnten diejenigen, die gearbeitet haben, den Lebensunterhalt ihrer Familien bestreiten», schreibt der renommierte israelische Schriftsteller Amos Oz auf Latimes.com. «All dies wurde in den letzten 30 Jahren zerstört, indem israelische Regierungen die ökonomischen Dschungelgesetze des Raffens ermuntert haben.» Soziale Solidarität, welche den Staat Israel lange geprägt hätte, stehe nicht mehr auf der Agenda der Regierung.

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