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«Die Armee befolgt diesmal den Willen des Volkes»

Der Druck auf Ägyptens Präsident wächst: Die Armee stellt der Regierung ein Ultimatum, ein Militärputsch droht. TA-Korrespondentin Sonja Zekri sagt, warum die Lage für Mursi so ernst ist.

Die Regierungsbildung schreitet voran: Mohammed al-Baradei wird vom Interimspräsidenten Adli Mansur als Vizepräsident vereidigt. (14. Juli 2013)
Die Regierungsbildung schreitet voran: Mohammed al-Baradei wird vom Interimspräsidenten Adli Mansur als Vizepräsident vereidigt. (14. Juli 2013)
AP/zvg
Angriff der Islamisten: Ein zerstörtes Panzerfahrzeug in al-Arish. (12. Juli 2013)
Angriff der Islamisten: Ein zerstörtes Panzerfahrzeug in al-Arish. (12. Juli 2013)
AP Photo/Muhammed Sabry
Ende Juni intensivierten sich die Proteste gegen den damaligen Präsidenten Mursi. Die Forderung auf dem Tahrir-Platz ist missverständlich. (30. Juni 2013)
Ende Juni intensivierten sich die Proteste gegen den damaligen Präsidenten Mursi. Die Forderung auf dem Tahrir-Platz ist missverständlich. (30. Juni 2013)
Keystone
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Die Armee hat der Regierung ein 48-Stunden-Ultimatum gestellt, um die Forderungen der Demonstranten zu erfüllen. Was geschieht jetzt? Jetzt haben alle Parteien Zeit, sich zu einigen. Es ist eine ähnliche Situation wie vor zwei Jahren. Die Demonstranten fordern Mursis Rücktritt und geben sich mit weniger nicht zufrieden. Die Armee will einen Fahrplan für die Zukunft erstellen, der alle Parteien an einen Tisch bringt und die verschiedenen Kräfte im Land miteinbezieht. Es gibt Spekulationen, dass eine «Regierung der nationalen Einheit» für die Übergangszeit installiert wird.

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